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VIELE STIMMEN AUS EINER KEHLE

von Markus Riccabona

“Der ahnungslose Hörer möchte seinen Ohren zunächst nicht trauen: Da erhebt sich aus dem monotonen Gesang einer Stimme plötzlich eine zweite und entfaltet über dem unverändert anhaltenden Grundton eine melodische Linie, deren reine Klanglichkeit und Harmonik allem Irdischen entrückt zu sein scheint…“, berichtet der deutsche Obertonsänger Michael Vetter nach seinem langen Aufenthalt als Zen-Mönch in Japan.
Das Oberton-Singen verbinden wir meist mit exotischen Ländern, mit tibetischen Ritualen oder den weiten Steppen der Mongolei. Die verschiedenen Techniken des Obertongesanges entspringen aber einer alten, heiligen Gesangskunst, die wahrscheinlich in allen Kulturen und Religionen verwurzelt war.

Obertongesang in Europa
Bei uns in Europa verschwand der Obertongesang mit dem Siegeszug der Polyphonie (Mehrstimmigkeit) im 16. Jahrhundert. Eines der letzten Zeugnisse für Obertongesang finden wir bei Tinctoris, einem neapolitanischen Hofkantor in der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts. Dieser beschreibt in seinem Werk “De Inventione et Usu Musice“, wie “…Gerhard der Brabanter, mein Landsmann am Hof des Herzogs von Burgund, unter dem rechten Porticus der berühmten Kirche zu Chartres vor meinen gegenwärtigen Augen und Ohren den Sopranpart zugleich mit dem Tenor - nicht etwa die Töne abwechselnd - auf das Vollkommenste sang.“
Auch der einstimmige Gesang der Gregorianik war höchstwahrscheinlich gar nicht so einstimmig, wie heute angenommen wird. Es gibt einige Indizien dafür, dass ein Großteil der Gregorianischen Literatur mit Obertontechniken gesungen wurde. Der amerikanische Sänger und Musikforscher Jonathan Goldman erklärt dazu: “Die Schönheit des gregorianischen Gesangs hat mit seinen hörbaren Obertönen Jahrhunderte lang die Kathedralen erfüllt. Der gregorianische Gesang war zunächst einstimmig; alle Mönche sangen die selbe Melodie mit verlängerten Vokalen. Dies wurde als ’cantus planus‘ bezeichnet. Die verlängerten Vokale erzeugten Obertöne, die wie eine die Mönche begleitende Geisterstimme klangen. Im 8. und 9. Jahrhundert wurden die Obertöne in mehreren Klöstern sehr viel bewusster angestrebt, als das heute beim Singen gregorianischer Choräle der Fall ist.“
Wir haben zwar keine Tonträger aus jener Zeit, die diese Theorie bestätigen könnten, aber einige Indizien: Zum Einen werden Obertonschwingungen durch die langen Vokalmodulationen der Gregorianik zwangsläufig verstärkt. Außerdem befinden sich die Chorgestühle in romanischen und gotischen Kirchen an ganz besonderen Punkten, die eine optimale akustische Entfaltung der Gesänge und Gebete bewirken. An diesen Plätzen entstehen sogar ohne Verwendung komplizierter Techniken sich übereinander auftürmende Obertonkuppeln, die den gesamten Kirchenraum erfassen. Der erstaunte Zuhörer kann nicht einmal die Richtung bestimmen, woher diese scheinbar übernatürlichen Klänge kommen.

Schamanen und Nomaden
Die Ursprünge des Obertongesanges lassen sich am ehesten bei jenen Völkern finden, welche diese Kunst in ununterbrochener Tradition pflegen. Dabei fällt auf, dass in all diesen Kulturen der Schamanismus oder zumindest schamanische Elemente und auch Elemente des Nomadentums vorhanden sind. Das beste Beispiel dafür sind die Tuva, ein kleines Turkvolk im Gebiet des Altai, an der Grenze der Russischen Föderation zur Mongolei. Der Schamanismus (und damit auch der Obertongesang) hat dort Dank der unüberschaubaren Weitläufigkeit des Gebietes sogar das Verbot und die Verfolgung durch den Kommunismus überlebt. Auch in Tibet lebte ein großer Teil des Volkes bis zur chinesischen Invasion nomadisch, und der tibetische Buddhismus ist (je nach Sekte mehr oder weniger stark) von den schamanischen Elementen der ursprünglichen Bön-Religion durchsetzt.
Schamanismus und Nomadentum weisen auf ein sehr enges Zusammenleben mit der Natur und ihren Elementen hin. Denn der Nomade ist unweigerlich den Kräften der Natur ausgesetzt - und über die Methoden des Schamanismus versucht er, die Bedrohung durch die Naturgewalten möglichst gering zu halten und gleichzeitig ihre unbegrenzten Kräfte in sein eigenes Wesen zu integrieren. Durch die Nachahmung eines Tieres etwa vereinigt sich der Schamane mit dessen Wesen, ja er wird selbst zum Geist dieses Tieres und kann so dessen Eigenschaften für sich und sein Volk nutzbar machen. Bei den Tuva z.B. lernt heute noch jeder Obertonsänger zuallererst, die verschiedensten Tierlaute nachzuahmen. Auch gibt es nach der Legende einen heiligen Wasserfall, welcher den Menschen von den Göttern geschenkt wurde, um sie den Obertongesang zu lehren. Durch das Hineinlauschen in die Klänge der Myriaden von Tropfen und ihr Zusammenspiel hinter der Oberfläche der rauschenden und donnernden Wassermasse dringt der angehende Schamane tiefer in das Wesen der Natur (auch seiner eigenen) ein. Die tiefe Verbindung mit den Melodien und Rhythmen der inneren und äußeren Schöpfung lehrt ihn, in Harmonie mit allen Wesen zu leben. Diese Harmonie drückt sich wiederum in seinem Gesang aus und überträgt sich im Ritual auf den Sterbenden, Kranken, Ratsuchenden oder auf das ganze Volk in Zeiten der Not.

Veränderungen des Bewusstseins
Der Gesang - und im Besonderen der Obertongesang - wurde ursprünglich nur für drei Zwecke verwendet: Zum Lobpreis Gottes (oder welchen Namen das Eine in den verschiedenen Kulturen auch immer trägt), zur Heilung und drittens zum “Enchantment“. In diesem Begriff steckt das englische Wort für spirituelle Gesänge (chant), welches wiederum vom französischen chanter (singen) stammt. Die französische Redewendung “je suis enchanté“ mit der Bedeutung “ich bin erfreut“ heißt also wörtlich übersetzt eigentlich: “Ich bin besungen.“ Wie eng das Singen mit Zauber und Entrückung verbunden ist, zeigt sich auch im lateinischen Wort cantare - seine erste und ursprüngliche Bedeutung ist nicht “singen“, sondern “beschwören“ und “zaubern“. Der französisch-englische Begriff “Enchantment“ bedeutet also so viel wie “Verzauberung“, aber auch “Entzücken“, ja sogar “Verzückung“. So hat dieses Wort über Jahrhunderte hinweg die Wirkung und ursprüngliche Verwendung von Gesang transportiert: Bewusstseinserweiterung, Trance, Ekstase, Vision.
Durch die Tatsache, dass die Obertonreihe nach oben offen, also ihrer Natur nach unendlich ist, helfen die Frequenzen der Obertöne, die Schwelle vom Bewussten zum Unbewussten zu überschreiten und verschiedene Bereiche des Selbst miteinander zu verbinden. In diesem Zusammenhang wird der Obertongesang noch heute verwendet - auch im Westen, etwa bei meditativen Klangreisen. Joachim Ernst Berendt meinte dazu: “Jeder Weg in den Raum der Obertöne ist auch ein Weg in die Unendlichkeit.“ Und der italienische Obertonsänger Roberto Lanieri behauptet: “Mit den Obertönen als Vehikel gelangst du in andere Dimensionen.“

Die Heilkraft der Obertöne
… beruht auf zwei Prinzipien: dem Prinzip der Schwingung und dem Prinzip der Entsprechung. Ersteres besagt, dass alles Schwingung ist, vom reinen Geist bis zur dichtesten Materie. Das Prinzip der Schwingung beinhaltet weiters, dass Schwingungen einander beeinflussen. Wird also durch Gesang eine bestimmte Schwingung erzeugt, so beeinflusst diese alle anderen Schwingungsmuster, mit denen sie in Berührung kommt. Dass dies für alle Ebenen des Seins gilt, wurde wissenschaftlich durch die Erkenntnisse der Quantenphysik bestätigt.
Das Prinzip der Entsprechung besagt: Wie oben so unten, wie unten so oben. In der Musik kennen wir dieses Prinzip als das Gesetz der Oktave: Alle acht Töne finden wir einen Ton, der in Qualität und Schwingungsmuster dem ersten entspricht. Er ist nicht identisch mit diesem, verfügt aber über analoge Eigenschaften, weshalb er auch den gleichen Namen trägt. Das Gesetz der Oktave gilt nicht nur in der Musik, sondern erscheint bei allen Arten von Schwingungen.
Das Prinzip der Entsprechung beinhaltet aber auch das Phänomen der Resonanz, das sich vereinfacht mit folgendem Beispiel erklären lässt: Wird auf einem Klavier ein beliebiges “C“ angeschlagen, so schwingen durch das Gesetz der Entsprechung alle anderen C-Saiten mit - obwohl sie nicht angeschlagen wurden. Ähnlich können wir uns die Wirkung von Tönen auf den Menschen vorstellen: Die erzeugte Frequenz wirkt nicht nur in dem Bereich ihrer akustischen Wahrnehmung, sondern auch in tieferen und höheren Oktaven anderer Schwingungsarten. So wird auch verständlich, dass Töne auf den Körper, das Energiesystem, auf Emotionen und bis in geistige Bereiche hinein wirksam sind und Schwingungsveränderungen verursachen. Diese Tatsache macht sich inzwischen auch die westliche Musiktherapie zu Nutze.

Obertöne beim Sprechen
Ohne dass uns dies wirklich bewusst ist, spielen Obertöne auch in unserem Sprachprozess eine wesentliche Rolle: Wir sprechen nämlich in Akkordfolgen, d.h. die Vokale “A“, “E“, “I“ oder “U“ können wir nur durch ihre unterschiedliche Zusammensetzung aus Obertönen voneinander unterscheiden. Ganz automatisch wählen wir also beim Sprechen bestimmte Obertongruppen, die dem artikulierten Laut die entsprechende Klangfarbe geben. Dies geschieht durch unterschiedliche Lippen-, Zungen-, Kiefer- und Rachenstellungen, die wiederum verschiedene Resonanzen bewirken. Auch bei jedem einzelnen Vokal gibt es unzählige Variationen des Klangbildes. So können wir beispielsweise durch minimale Änderung der Lippenrundung ein geschlossenes oder ein offenes “O“ artikulieren - wie z.B. in “Mond“ und “Sonne“.
Wir kennen sogenannte “tiefe“, “mittlere“ und “hohe“ Vokale. Diese Bezeichnungen sagen bereits Einiges über die Oberton-Zusammensetzungen aus. Das tiefe “U“ etwa ist sehr reich an tiefen Obertönen, das hohe “I“ hingegen setzt sich hauptsächlich aus wenigen Obertönen höherer Oktaven zusammen. So gibt es unendlich viele Kombinationen von Obertönen, die das Klangbild unserer Sprache bestimmen.

Obertöne beim Singen
Beim Singen werden die Obertöne genau genommen nicht erzeugt, sondern aus dem jeweiligen Grundton, in dem sie mitschwingen, isoliert und verstärkt. Jede Tradition, jedes Volk hat im Lauf der Geschichte höchst unterschiedliche Techniken entwickelt. Auch im Westen sind seit der Wiederentdeckung des Obertongesanges wieder neue, nicht ethnisch-traditionelle Techniken entstanden.
Durch spezielle Lippen- und Zungenstellungen sowie Resonanzbildungen (manche davon müssen jahrelang geübt werden) werden einzelne Obertöne von brillanter Klarheit aus einem Klang “herausgefiltert“. Durch gezielte Veränderungen der Resonanzbedingungen in Mund und Nase können sogar Melodien quer durch die Teiltonreihe gesungen werden. Diese Technik des Obertonsingens hat nichts zu tun mit der Kopfstimme, dem sogenannten Falsettgesang oder Countertenor. Beim Obertongesang sind zwei Töne zugleich hörbar: der Grundton, den der Kehlkopf produziert, und einzelne glasklare Obertöne, die isoliert und verstärkt werden. Verschiedene Techniken bewirken eine solche Brillanz und Intensität der Obertöne, dass diese wesentlich lauter als der Grundton klingen und unser Ohr als eigene, abgehobene Melodiestimme erreichen. Der deutsche Obertonsänger und -forscher Peter Michael Hamel beschreibt dieses Hörerlebnis so: “Er (ein Mongole, Anm.) summt oder singt nasal einen Ton in mittlerer Lage an und verändert den Raum in der Mundhöhle durch Öffnen und Schließen des Mundraums, wodurch er das Obertonspektrum des einzelnen angehaltenen Tones verändert. In großer Höhe erklingt plötzlich sehr hoch eine schrille Melodie, die freilich nur aus verstärkten Obertönen eines einzigen Grundtones besteht.“

Ins Innere der Töne
Mit dem Konzil zu Trient (1561 - 1563) wurde die Polyphonie (Mehrstimmigkeit) offiziell vom Papst als Grundlage der neuen Kirchenmusik anerkannt. Damit waren Sänger, die einen oder mehrere isolierte Obertöne gleichzeitig zum Grundton produzieren konnten, nicht mehr gefragt. Eine ganz neue Faszination ging von den nun bis zu 18-stimmigen Chören aus, eine Faszination, die bis heute unser Musikempfinden und vor allem unsere Hör-Gewohnheiten prägt: die Oberflächlichkeit. Angesichts der großartigen Werke, die uns das westliche Musiksystem seitdem geschenkt hat, mag das hart, ja beleidigend klingen. Doch die Fülle von Stimmen und Melodien hat unsere Wahrnehmung und unsere Aufmerksamkeit vom Wesen(-tlichen) der Musik, von ihrem Innenraum weg zur Oberfläche geführt. Der Siegeszug der Polyphonie fiel in eine Zeit des Umbruchs, eines tiefgreifenden Paradigmenwechsels. Das Mittelalter ging zu Ende, und die Neuzeit brach an als Dämmerung der Wissenschaften, der Rationalität, der Individualisierung. Bei allem Guten und Wichtigen, das uns diese Entwicklung gebracht hat, ist doch etwas verloren gegangen, das wir heute wieder suchen: die Mystik, die Innenschau, die Stille.
Um Obertöne als Hörer wahrzunehmen, und noch viel mehr um sie als Sänger dem Grundton zu entlocken, bedarf es einer inneren Bereitschaft, eines Sich-Öffnens, eines Hineinlauschens in sich selbst. Beim Obertongesang ist der Sänger in erster Linie ein Hörender, ein Spürender. Jeder, der beginnt, Techniken des Obertongesanges zu erlernen, macht die selbe Erfahrung: Die Wahrnehmung beginnt sich zu verändern. Besonders das Hören erweitert sich nach und nach zu einer deutlichen Wahrnehmung des “Klanges“ als klar definierte Obertonreihen. Mit einem Mal wird die Fülle der Obertöne hörbar, die über einem Chor, einem Orchester schwebt, und diese Empfindung wird viel stärker und intensiver wahrgenommen als die Melodie selbst, deren Grundtöne ja letztlich nur die Basis für das explodierende Spektrum der Obertöne sind.
Obertöne entfalten ihre ganze Schönheit und Macht in der Stille des eigenen Innenraumes, beim Sänger wie auch beim Zuhörer führen sie zur inneren Wahrnehmung, zur Meditation. Roberto Lanieri schreibt: “Der erste Schritt ist, einen Ton lange Zeit festzuhalten und zu beobachten. Man nimmt einen Ton und beobachtet ihn wie durch ein Mikroskop. Ein Tropfen Wasser mag auf den ersten Blick nicht viel von sich hergeben, aber genauer betrachtet trägt er das Universum in sich. Es ist vor allem eine Frage der Wahrnehmung, nicht der Aktion, sondern der Kontemplation. Der Ton wird gleichsam von innen beleuchtet.“
So kann der Obertongesang gerade in der heutigen Zeit der tiefgreifenden Veränderungen mithelfen, einen Weg zu weisen: den Weg vom Scheinbaren zum Wesentlichen, von der Unrast des Getrieben-Seins zur Stille der Kontemplation, von der äußeren Oberflächlichkeit zur inneren Tiefe des Selbst. Eine der wesentlichsten Erkenntnisse, die der Obertongesang schenkt ist: Alle Töne sind in jedem einzelnen Ton enthalten – in der unendlichen Obertonreihe, die jeder Ton als Potential in sich birgt.
Alles ist eins.

Markus Riccabona
geboren 1965 in Wien, seit 1983 Forschung auf dem Gebiet Wort/Ton/Schwingung, international tätig als Kunstmusiker (Obertongesang,Obertonmusik) und Seminarleiter (Obertongesang, Chakrasingen, Mantras, Atem + Stimme, Runen),
zahlreiche Fachpublikationen und CD-Produktionen.
Kontakt: http://www.oberton.at

 

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