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Vaterbilder

Große und kleine Männer auf Identitätssuche

von Wolfgang Bergmann

In den letzten 40 Jahren hat es eine grundsätzliche Neuorientierung im Verhältnis der Geschlechter gegeben. Über Generationen waren die Rollen von Vater und Mutter relativ eindeutig verteilt, ab den 1970er-Jahren veränderten sie sich abrupt. Viele Mütter wollten oder mussten ihren Beruf ausüben und manche unter ihnen auch Karriere machen. Und die Väter wollten oder sollten nun nicht mehr „Herr im Haus“ sein, sondern Gleichberechtigte unter Gleichen. Nicht alle Familien halten sich heutzutage an diese neuen Orientierungen. Trotzdem ist unübersehbar, dass viele Väter verunsichert sind und sich fragen, welche Rolle sie denn nun zu spielen haben. Eine Unsicherheit, unter der nicht nur sie selbst, sondern auch ihre Kinder leiden. Besonders die Söhne

 Die Not der Väter
Moderne Väter haben’s nicht leicht. „Oberhaupt“ der Familie sollen sie nicht mehr sein – aber vielleicht doch „Beschützer“, „Lenker“, „Bewahrer“? Oder auch das nicht?… Stabile Rollenbilder gibt es in unserer Gesellschaft noch immer nicht. Und viele Väter lösen die ihnen zugeteilten Aufgaben schlecht oder gar nicht: die einen beanspruchen an einem Tag dröhnend und polternd die alte Autorität, bekommen am nächsten Tag ein schlechtes Gewissen und spielen in der Familie den sanften versöhnlichen „Softie“ – andere wiederum verabschieden sich gleich gänzlich aus der Erziehungsverantwortung. Kurz: Seit sich das Blatt gewendet hat, waren und sind Väter häufig instabil und ihr Verhalten oft widersprüchlich, sodass sie keine bindende und verlässliche Funktion für ihre Kinder abgeben können. So bewegen sich nicht nur viele Väter, sondern mehr noch die Kinder in einem ungesicherten Raum.
Sicherheit und Halt brauchen ALLE Kinder von ihren Vätern. Und die meisten, im folgenden beschriebenen Wichtigkeiten gelten für jedes Kind, egal ob Junge oder Mädchen. Dennoch will ich den Fokus hier verstärkt auf die Söhne richten. Denn für kleine Jungs ist die väterliche Identitätsnot – und die daraus resultierende seelische und oft reale Abwesenheit des Vaters – besonders fatal…

Die Not der Söhne
Betrachten wir die Entwicklung der letzten Jahrzehnte, dann fällt auf, dass immer mehr Jugendlichen die Lust am Lernen, Entdecken und Gestalten verloren geht. Weniger den Mädchen, aber dafür umso besorgniserregender den Burschen. Zu viele verlieren die Lust am Lernen, brechen die Schule ab oder scheitern bei der Berufsausbildung – und zu viele haben die Beziehung zu ihrem Vater verloren oder nie gefunden. Es scheint so, als seien vor allem die Jungen dem Anpassungsdruck und den Veränderungsprozessen unserer Gesellschaft nicht gewachsen. Ihre Frustration entlädt sich dann allzu leicht als destruktive Mischung aus Verletztheit, Groll, Wut und Hass.

So kommt aber kein Junge zur Welt. Kleine Jungs haben Ideen, sind neugierig und wollen sich ausprobieren. Es liegt nicht an ihren genetischen Anlagen oder an ihren neuronalen Verschaltungsmustern im Gehirn, dass es den Jungen heute so schwer fällt, ihren Platz in unserer Gesellschaft zu finden. Was ihnen in unserer durchorganisierten Welt fehlt und was sie an der Entfaltung ihrer Potenziale hindert, sind Aufgaben, an denen sie wachsen können, sind Gemeinschaften, in denen sie sich sicher und zugehörig fühlen, und nicht zuletzt männliche Vorbilder, die sie einladen, ermutigen und inspirieren, die ihnen Orientierung bieten. Als Grundlage dafür brauchen sie ihre Väter, die für sie da sind, die sie annehmen und mitnehmen in die „Welt“ – damit sie Entdeckungen machen und sich selbst entdecken können.

Papa, zeig mir die Welt
Väter sind – so hat es die analytische Kinderpsychologie einmal genannt – die „Dritten", also diejenigen, die sich zwischen Mutter und Kind drängen. Was heißt der „Dritte“? Sind Väter nicht vom ersten Lebenstag an von Bedeutung? Nun ja, ein bisschen schon, aber nicht sehr! Man mag es drehen und wenden, wie man will: In den vorgeburtlichen Phasen, deren Bedeutung für Entwicklung und  Charakter eines Kindes uns erst ganz allmählich klar wird, spielt der Mann eben kaum eine Rolle. Im ebenso prägenden Geburtsvorgang auch nicht.
Die Stunde der väterlichen Erziehung beginnt erst so richtig, wenn sich das Kind neugierig und vertrauensvoll seiner Umwelt zuwendet. Vorbehaltlos folgt es seiner Lust auf die umgebende Welt, die mit hundert Signalen, Tönen, Menschen und Dingen lockt. Jetzt wird Papa so richtig wichtig. Er war ja von Anfang an auch immer da. Sein schwerer Schritt, seine dunkle Stimme, sein männlicher Geruch – dies alles hat sich neben dem Mütterlichen von Anfang an eingeprägt und ist vertraut. Jetzt tritt es in das kindliche Bewusstsein. Papa ist das Verlässlichste, der Anker in dieser ungewissen, ängstigenden und spannenden Welt. Und Papa lockt das Kind aus der Symbiose mit der Mutter heraus. Denn anders als die Mutter ist er niemals in einer symbiotischen Bindung eingefangen – er ist von Anfang an immer und ausschließlich „Objekt", ein Gegenüber, aber das beeindruckendste und wichtigste im bewussten Erleben eines Kindes.
Die wichtigste Rolle des Vaters ist es also, seinen Sohn behutsam von der Mutter weg und auf die Bewältigung des Realen hinzulenken – und gleichzeitig die Bindung an die Mutter durch seine eigene Zuneigung und Liebe zur Frau wieder aufzurufen, zu versöhnen und auf neue Weise zu verknüpfen. So wächst ein kleiner Mann aus den symbiotischen Weltgefühlen heraus, wird realitätsfähig und liebesfähig zugleich. Diese Bedeutung des Vaters stößt allerdings in den modernen Familien auf einige Probleme:

Mama, lass mich los
In der emotionalen Enge und Dichte der relativ isolierten Kleinfamilien gibt es nämlich das Risiko, dass an emotionalen Bindungen stark festgehalten wird – das gilt offenbar in besonderer Weise für die Beziehung zwischen Müttern und Kindern, besonders den Söhnen. Die Söhne werden „verwöhnt“ – und zwar in dem Sinne, dass sich die kleine Welt der Familie wesentlich um sie dreht und sie ständig im Mittelpunkt stehen. Dadurch wird der oben skizzierte „Aufbruch in die große Welt", das verwegene Abenteuer der Kulturwerdung, nur zögernd begonnen – an der fast symbiotisch-umhüllenden Bindung an Mama wird festgehalten. Sie wird von beiden, dem Sohn und der Mutter, bis in sie ersten Kindergartenerlebnisse und oft auch noch länger fortgesetzt: Überängstlich wird jede Erfahrung darauf hin überprüft, ob sie den Sohn vielleicht überfordert, oder ob er Kränkungen (die sogleich mit seelischen Katastrophen verwechselt werden) ausgesetzt ist. Mama stellt sich wie eine Wand zwischen das Kind und die schwierigen, sperrigen, widerständigen Anteile der Realwelt.
Ein „präsenter Vater“ erkennt dieses Dilemma – und er kann es auch ausgleichen, indem er den Sohn vertrauensvoll an der Hand nimmt und mitnimmt, hinaus in diese gar nicht so feindselige, sondern vielmehr spannende Welt, in der es viel zu erleben, entdecken und lernen gibt.
Kurzum: Väter müssen zwischen die Mütter und die Kinder treten. In ihrer Rolle des „Dritten“ sind sie aber (bewusst oder unbewusst) oft unwillkommen – was sich nicht zuletzt darin ausdrückt, dass ihnen ihre Vaterrolle nach mütterlichem Vorbild vorgeschrieben werden soll. Ein Vater, der behutsam Buchstaben mit dem Zweijährigen ausschneidet oder sein Kleinkind wickelt, gilt fraglos als „guter Vater"… Aber das ist nicht genug. Er muss auch der Gegenentwurf zum Weiblichen, zum Versorgenden und Verwöhnenden der frühkindlichen Muttererfahrung sein – und da lassen ihn die pädagogischen Theorien und Bilder im Stich, weswegen sich moderne Väter oft in diesen fürsorglichen Sog hineinziehen lassen. Und damit sind wir bei einem zweiten Dilemma: Was gilt heute, in unserer modernen, technologisch-informationellen Gesellschaftsordnung als „männlich“?

Männliche Vorbilder
Die männliche Geschlechterrolle ist unbestimmt geworden und einem ganzen Füllhorn von Verdächtigungen ausgesetzt. Wo ein Vater dröhnend und polternd mit seinen Söhnen ein Fußballspiel auf dem Hinterhof anfängt, muss er mit kopfschüttelnder Missachtung  rechnen: „Diese Männer! Warum müssen sie immer so viel Krach machen? Die müssen immer so laut und grob sein…“ Wo gesellschaftlich keine verbindlichen positiven Männlichkeitsbilder mehr bereit stehen, droht jedes spontane Spiel zwischen Vater und Sohn zu einem Nachweis der minder entwickelten väterlichen Erziehungs-Begabung zu werden. Schon steht Mama (die Kindergärtnerin, Lehrerin…) wieder im Zentrum und muss alles richten.
Eine sehr weiblich, sehr moralisch und aggressionsfrei bis körperfremd gestimmte offizielle Pädagogik verstört die Väter im Umgang mit ihren Kindern. Für die kleinen Jungen wird das zum Problem. Sie sind sehr viel körperbetonter, sehr viel rabiater im Zugriff auf die Dinge. Sie sind sehr viel mehr dazu bereit, Konflikte mit Gleichaltrigen durch Rangeln und Hauen zu lösen, als es der pädagogische Mainstream akzeptiert, in dem lernpsychologische Verhaltensmodelle mehr gelten als die Beobachtung lebhafter Kinder.
Väter und Söhne stehen also einer Fülle von offenen Fragen und paradoxen Verhaltensanforderungen gegenüber. Zum einen ist es ganz richtig, dass Körperkräfte in unserer hochtechnokratischen und hoch organisierten Gesellschaft kaum noch relevant sind – aber  in der seelisch-geistigen Entwicklung eines kleinen Jungen spielt das Körperliche durchaus eine große Rolle, auch im Sinn von massiver Selbstdurchsetzung, Selbst- und Sozialerfahrung. Die Jungen der 50er- bis 70er-Jahre übten das noch bei ihren Indianer-Spielen in den Wäldern und Hinterhöfen – die Jungen von heute verlagern es oft in eine künstlich geschaffene Fernseh-und Computer-Welt, in der sie sich mit omnipotenten Kämpfern identifizieren, mit tödlichen „Mann-Maschinen“, die mit nie endender Kraft und Übermacht alles aus dem Weg räumen, was sie am Weiterkommen hindert. Das Abenteuerliche, Fantastische an diesen digitalen Bildern hat eine ganz besondere Anziehungskraft. Diese Männer- und Heldenbilder (im Grunde nichts anderes, als alte, traditionelle Heroen in neuer technischer Ausstattung) zielen ganz subtil auf das Bedürfnis der Jungen, endlich groß und stark zu sein, mitmischen zu dürfen und etwas bewirken zu können. In der Emotionalität der Jungen drängen solche Cyber-Wirklichkeiten die Realität an den Rand – im Vergleich dazu hat ihnen die reale Welt eben wenig zu bieten.

Männliche Autorität
Jeder Vater war selbst einmal „Sohn“. Und mögen die Erinnerungen an die eigene Kindheit und die eigene Vaterbeziehung noch so zwiespältig sein, die meisten Väter spüren im Innersten ganz genau, welche Aufgabe, welche Verantwortung sie für ihre Söhne übernehmen müssen – und dass sich damit auch eine Chance für ihre eigene Entwicklung auftut.
Kinder brauchen Väter, und die Jungen allemal – das steht außer Frage. Was die heutigen Kinder von ihren Vätern am allermeisten brauchen (vielleicht noch mehr als frühere Kindergenerationen), sind Stärke und Klarheit. Ja, es verlangt sie sogar nach Autorität, nach Eindeutigkeit in den väterlichen Anordnungen. Auch dies auf dem Hintergrund einer hochkomplexen, verwirrenden sozialen Wirklichkeit, die nicht mehr von stabilen Normen geprägt ist, gegen die sich die Jungen wie frühere Generationen mit Macht zur Wehr setzen können und müssen. Das Problem moderner Kinder ist nicht (mehr) die Bekämpfung der Väter-Autorität – es ist der Mangel an guter beschützender, klarer und komplexer männlicher Autorität. Und das nicht nur in der Familie, sondern auch in der Schule und im Gesellschaftsleben: Wo sind die professionell ausgebildeten Männer, die unseren Kindern in Kindergärten und Schulen ein zeitgemäßes männliches Vorbild abgeben? Wo sind die männlichen Freunde, Beschützer, Mentoren, die sich auf unsere Jungen einlassen und sie unterstützen? Wo sind die verantwortungsbewussten Väter, die ihre Söhne auf ihrem eigenen Weg ins Mannsein begleiten?…
Große Herausforderungen – und für  die Väter ganz schön schwierig. Denn eindimensionale Identitätsbilder, die realitätstauglich sind, eindeutige Vorbilder für moderne Kinder gibt es nicht mehr. So wie die Kinder als Erwachsene nicht nur in unterschiedliche Berufe, sondern ebenso in sehr verschiedenartige soziale Verhaltensweisen und komplexe Identitäten hineinwachsen müssen, so sollten sie in ihren Vätern Klarheit und Komplexität vorfinden. Das fällt schwer genug!

Väterlich und Mütterlich
Auf der anderen Seite hört es sich komplizierter an, als es ist. Auch heute reicht für „gute Väter“, ihre Kinder von Herzen zu lieben – mal verspielt und vergnügt, manchmal lautstark, kräftig und wild zu sein – und manchmal, wenn schon der letzte Nerv angekratzt ist, in einem doch noch liebevollen Tonfall zu erklären: „Schluss jetzt!“ Kinder haben ein feines Ohr für väterliche Fürsorge und für väterliche Anmaßung – und reagieren entsprechend.
Und noch ein Letztes: Bis in die Neurophysiologie hinein lassen sich die Unterschiede der Geschlechter gerade in den unterschiedlichen Beziehungen von Mutter und Vater zum Kind nachweisen. Es ist nicht die Aufhebung, sondern die Verwebung der Differenz der Geschlechter, der Kreislauf zwischen dem Männlichen und Weiblichen, dem Mütterlichen und Väterlichen, welcher das Kind am meisten stärkt. Fließt beides ineinander, dann erschließt es seine Welt, dann erwirbt es Stück um Stück die Erfahrbarkeit der Weltdinge, erwirbt sein Körper-Selbst inmitten von Zeit und Raum, greift und begreift das Bauklötzchen und andere Objekte und benennt sie, staunend und beglückt, mit immer bewussteren Lauten, die zur Sprache reifen.
Muttersprache UND Vatersprache. Dann ist jedes Kind ein glückliches Kind.

nachruf • infos • literatur

Wolfgang Bergmann
geb. 1944, ist am 18. Mai 2011 in einem Hospiz bei Hannover seinem Knochenkrebsleiden erlegen. Auch wir trauern um den hervorragenden Pädagogen, Kinderpsychologen und WEGE-Autor, der sich zeitlebens für die Rechte und das Glück der zukünftigen Generationen stark gemacht und eingesetzt hat. Danke von Herzen!
Bergmann schrieb mehrere Bücher zu psychologischen und pädagogischen Themen. Um sein Lebenswerk über den Tod hinaus fortzusetzen, gründete er…

• Die Initiative „Für Kinder“
Auf deren Website ist u.a. ein letzter Video-Appell von Wolfgang Bergmann zu sehen, in dem er an die Gesellschaft appelliert, für das Wohl der Kinder und Familien Verantwortung zu übernehmen:
www.fuerkinder.org

Weiterführende Bücher & Infos zum Thema:
• Kleine Jungs - Große Not - Wie wir ihnen Halt geben   von Wolfgang Bergmann (Beltz, 2010)
• Gute Autorität - Grundsätze einer zeitgemäßen Erziehung  
von Wolfgang Bergmann (Beltz, 2008)
• Mein Vater, mein Freund - Das Geheimnis glücklicher Söhne   von Arno & André Stern
(Zabert Sandmann Verlag, 2011)
• VATERmänner - Über die Vater-Tochter-Beziehung und ihren Einfluss auf die Partnerschaft
von Julia Onken (Verlag C.H.Beck, 2006)

• Das Projekt „Väter & Söhne“
ist eine impulsgebende Initiative der „Sinn-Stiftung“ von Prof. Gerald Hüther. Projektleiter ist André Stern. Mehr darüber unter
www.sinn-stiftung.eu

Erschienen in WEGE 2/11 „Frauen & Männer“ – www.wege.at

 

 

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