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Die Weisheit des Körpers

Ein WEGE-Interview mit dem Energetiker und Erfolgstherapeuten Martin Weber

Wenn man Martin Weber gegenüber sitzt, hat man das Gefühl, er spürt alles – Orte, Räume, Menschen – intensiver als andere. Präsenz und Ruhe strahlt er aus, und seine neugierigen, freundlichen Augen scheinen einen bis ins Innerste erkennen und erforschen zu wollen. Bekannt wurde Weber als Erfolgstherapeut vieler Spitzensportler aus dem In- und Ausland – und wenn man den Berichten glaubt, hat er sogar Bänderrisse und Knochenbrüche mit bloßen Händen geheilt. Gemeinsam mit seiner Frau Hildegard besuchte er uns im WEGE-Haus zu einem anregenden Gespräch über Gesundheit, Krankheit und die Weisheit des Körpers.

von Eva Schreuer

WEGE-Eva: Letzte Woche war ich beim Arzt zur Gesundenuntersuchung: Blutwerte, Blutdruck, Harn kontrollieren, ein paar Fragen hier, ein bisschen abhören und abtasten dort, alles in Ordnung… Ist das jetzt tatsächlich eine Garantie dafür, dass ich „gesund“ bin?… 
Martin Weber: Vorsorgeuntersuchungen sind halt immer nur Momentaufnahmen. Unser Körper als lebendiger Organismus verändert sich permanent – jeder Gedanke beeinflusst die physischen Prozesse, jedes Gefühl verändert sofort unser Zellbewusstsein. Es kann also sein, dass bei so einer Untersuchung irgendetwas festgestellt wird, was in zwei Wochen schon wieder ganz anders aussieht. Unser Körper ist kein starres, sondern ein flexibles System. Darum sehe ich nicht so viel Sinn in Vorsorgeuntersuchungen. Trotzdem – wenn sich jemand sicherer fühlt, weil er regelmäßig zum Durchchecken geht und dann beruhigt ist, weil die Blutwerte okay sind, dann haben auch Vorsorgeuntersuchungen durchaus ihre Berechtigung.

Was können wir denn tun, um gesund zu bleiben?
Ganz einfach: Achtsam sein! In uns hineinhorchen. Sich immer wieder fragen: Bin ich glücklich und zufrieden? Lebe ich wirklich MEIN Leben oder bin ich das Produkt von äußeren Einflüssen? Lebe ich mich selbst oder „werde ich gelebt“…? Wenn ich im Einklang mit meinem Selbst, meinem Innersten lebe, dann bin ich auch gesund. Wir lassen uns oft viel zu viel von außen, von den Meinungen anderer Menschen beeinflussen oder auch zu etwas überreden, das nicht unserer eigenen Wahrheit entspricht. 

Naja, wenn ich krank bin oder mir etwas weh tut, dann informiere ich mich halt und suche Rat bei Experten…
Genau. Und dann wird in Büchern nachgelesen und im Internet nachgeschaut – und dann erfährst du zum Beispiel, dass es in deinem Fall leider keine andere Hilfe gibt, als eine Operation… Ich hab schon viele solche Fälle erlebt, wo es noch andere Möglichkeiten gab, als zu operieren. Man muss genau hinschauen – dann kommt man oft drauf, dass hinter einem Unfall, einer Verletzung, einem Bruch, einem Röntgenbild noch andere Botschaften stecken. Wenn ich mich etwa frage, warum ein Unfall passiert ist, dann kann ich den Heilungsprozess in einem ganz anderen Licht sehen.

Man kann also auch Verletzungen, wie Bänderrisse oder Brüche einfach heilen, indem man zur Grundursache zurück geht?
Ja, das geht. Hab ich selbst erlebt.

Wie man hört, hast du diesbezüglich ganz besondere Fähigkeiten?
Weil ich Energie sehe und spüre. Für manche ist das schwer nachvollziehbar oder sie mystifizieren das. Aber es ist einfach eine Begabung in der Wahrnehmung. So wie andere Menschen ein absolutes Gehör haben oder eine besonders feine Nase, oder wie Hunde z.B. besonders gut riechen oder Greifvögel besonders gut sehen können, kann ich eben besonders gut Energien wahrnehmen und zum Fließen bringen. Nicht nur auf der körperlichen, sondern auf allen Ebenen. Energie ist ja überall, wir müssen uns nur öffnen dafür.
Besonders bei Knochenbrüchen hab ich schon Interessantes erlebt. Es ist manchmal so, dass man im Röntgenbild zwar noch einen klaren Bruch sieht, aber es tut sich längst etwas auf einer anderen Ebene. Das Röntgenbild zeigt ja nur die Materie – was energetisch passiert, wird nicht abgebildet…

… und wir glauben nur, was wir sehen?
Unser Problem ist, dass wir zu sehr in linearen Zeitbegriffen denken: was beschädigt oder krank ist, braucht diese oder jene Zeit, um zu verheilen. Es gibt aber ein übergeordnetes Bewusstsein außerhalb dieses Zeitbegriffs – und wenn wir in dieses Bewusstsein eintauchen, kann etwas JETZT passieren, und nicht erst in drei Wochen. Das sind dann diese Spontanheilungen, die es auf der Welt schon immer gegeben hat – siehe die Heilungsgeschichten von Jesus. Auch bei Naturvölkern, die mit dem Phänomen „Zeit“ nicht so viel am Hut haben, wie wir, ist das schon immer gegangen. Verletzungen, Brüche, alles kann JETZT heilen – wir müssen es nur zulassen!

Die Realität sieht aber anders aus.
Was uns davon abhält, dass energetische Heilung bereits in größerem Ausmaß geschehen kann, ist das Massenbewusstsein. Hier ist z.B noch immer verankert, dass Krebs eine tödliche Krankheit ist. Dieser Gedanke beherrscht uns und macht Angst. Wenn man es immer wieder hört und ausspricht, wie gefährlich Krebs ist, verhindert dies, dass Energie frei fließen kann. Tödlich sind also die Angst und die bestimmten Vorstellungen von einer Krankheit, nicht die Krankheit selbst.

Wir brauchen uns nur von solchen Vorstellungen zu lösen, dann kann jede Krankheit von selbst heilen?
Für Heilung braucht es mehrere Faktoren. Heilung passiert ja nicht nur auf der körperlichen, sondern auch auf der geistigen, der emotionalen und der mentalen Ebene. Unsere Gedanken, und noch viel mehr unsere Gefühle wirken auf unser Zellbewusstsein und können so krankmachende oder heilende Impulse setzen.
Erlebnisse und Prägungen in unserer Kindheit etwa können Zellveränderungen bewirken – und wenn wir nach 30 Jahren eine gleiche oder ähnliche Situation nochmal erleben, dann kann das durchaus ein Auslöser für eine Krankheit sein. Wenn wir dann bewusst hinspüren und diese Prägung als Ursache der Krankheit erkennen, kann sie sich auflösen.

Es sind also oft Gefühle, die uns krank machen?

… und ganz besonders die Ängste! Wenn zum Beispiel bei Untersuchungen schnelle Diagnosen gestellt werden, die bedrohlich klingen – z.B. dass man operiert werden muss – dann bringt das unser Energiesystem total aus dem Gleichgewicht. Das kann genau das Gegenteil bewirken, nämlich dass man sich gleich noch kränker fühlt als zuvor. Wer Angst hat, wird nicht richtig gesund werden können. Das Wichtigste für einen Heilungsprozess ist die Hoffnung, und eine gesunde Lebensfreude.

Was kann man tun gegen den Energieräuber „Angst“?
Wir können uns unsere Ängste im gesunden Zustand anzuschauen und ihnen dadurch die Macht über uns nehmen! Wenn wir uns davor drücken, dann muss der Körper manchmal krank werden, um uns direkter mit diesen Ängsten zu konfrontieren. Wer dann wieder nicht bereit ist, hinzuschauen, der vertut einfach Chancen.
Krankheit hat ja auch einen Sinn. Dann werden wir offener für die Botschaften des Körpers. Er kann uns dadurch mitteilen, wie wir unser Leben anders gestalten sollten – z.B. eine bestimmte Situation (beruflich, beziehungsmäßig) zu verändern, sich mehr zu bewegen, gesünder zu ernähren...

Gesundheit hat also ganz viel mit Selbsterfahrung und Bewusstseinsarbeit zu tun?
Jeder Mensch ist individuell und sollte sich selbst bewusster kennenlernen, um herauszufinden, was ihn gesund erhält oder heilt. Das kann uns kein Arzt, Therapeut oder Heiler abnehmen. Es kann auch niemand im Außen unsere Beschwerden oder eine Krankheit einfach „wegmachen“. Und es glauben auch immer noch viel zu viele Menschen, dass sie geheilt sind, wenn ein Symptom bekämpft wurde. Wenn mir ein Muskel oder eine Bandscheibe wehtut, und ich eine Spritze bekomme, dann ist nur der Schmerz weg, aber nicht die Ursache. Dann treten oft nach Jahren schlimmere Schmerzen oder Abnützungen auf, weil schon damals nicht auf die Ursache geschaut wurde.

Also tiefer gehen?
So ist es. Mein wichtigster Grundsatz ist: Wenn wir krank sind, dann ist unsere Energie nicht im Fluss – und davon ist immer der ganze Körper, der ganze Mensch betroffen. Es ist fatal, sich egal bei welchen Beschwerden immer nur auf einen Körperteil zu beschränken. Wenn man zum Beispiel bei Hüftschmerzen einfach ein neues Hüftgelenk einbaut, und dann meint, die Sache hätte sich damit erledigt, ist das extrem blauäugig. Auch Krebs kann nicht einfach durch eine Chemotherapie geheilt werden. Wenn man das Biotop Mensch als Ganzes betrachtet, dann ist eigentlich klar, dass Krebs nie nur die befallene Körperstelle, sondern immer den ganzen Menschen betrifft.
Der menschliche Körper ist eine Einheit, ein komplexes System, in dem alles zusammenhängt. Aber wir, mit unserem mechanistischen Weltbild, glauben, dass wir einfach einen Teil auswechseln können, und dann funktioniert wieder alles perfekt. Unser Körper ist aber keine Maschine, sondern ein biologischer Organismus, der u.a. die geniale Fähigkeit hat, sich von selbst zu regenerieren. Er kann Heilung selbst vollbringen – wenn wir es zulassen, und ihn dabei unterstützen.

Klingt alles so einfach – als wäre die klassische Schulmedizin ganz überflüssig…?
Das hängt vom Bewusstseinsstand des Einzelnen ab. Vor 15 Jahren wäre auch ich selber noch zu klassischen Schulmedizinern gegangen mit meinen Beschwerden und Wehwehchen. Solange ich mich in diesem mechanistischen Weltbild wohler und sicherer fühle und Vorschriften haben will, wie ich mich verhalten und welche Medikamente ich nehmen soll, werde ich auch dorthin gehen, wo ich mir „Heilung“ verspreche.

Das muss jeder Mensch für sich selber entscheiden. Auch, ob er überhaupt genauer hinschauen und erkennen möchte, was hinter einer Krankheit steckt. Dann allerdings beginnt man sich auch zu fragen „Was will ich in meinem Körper alles zumuten?“ An Eingriffen, aber auch an Medikamenten. Jedes Medikament geht in den ganzen Organismus – man braucht
sich ja nur die Beipackzettel anzuschauen, um das zu bemerken. Da muss sich schon jeder selber fragen, was er seinem Körper antun will.

Also ausschließlich Naturheilmittel?
Wenn wir uns selbst als Teil des Ganzen, der NATUR erkennen, sollten wir auch natürliche Heilmittel bevorzugen. Die Natur hat alles zu bieten, was wir brauchen. Wir können nicht besser als die Natur sein, und es wird uns auch nicht gelingen, die Natur zu beherrschen oder zu überlisten. Es geht darum, mit der Natur zu leben und sie zu respektieren, als Vorbild zu sehen.
Das Interessante ist ja, dass durch die Hinwendung zur Natur – auch zu ihren Heilmitteln und Methoden – wiederum die Natur gestärkt wird. Wenn ich einen Menschen beachte, mich ihm zuwende, dann fühlt er sich gut und gestärkt – genauso ist es mit der Natur. Je mehr wir uns ihrer Heilkünste bedienen, je mehr wir die Natur in unser Leben mit einbeziehen, desto stärker wird sie. Und umso stärker werden auch die Heilkräfte ihrer Mittel.
Es geschieht durch das Prinzip der Aufmerksamkeit: Energie fließt dorthin, wo wir unsere Aufmerksamkeit hinlenken. Das ist auch für unsere Gesundheit von Bedeutung.

Okay. Wie könnte also eine energetische Gesundheitsvorsorge aussehen? Wie können wir uns gesund erhalten?
Das Allerwichtigste ist die Arbeit mit unseren Gefühlen und Gedanken. Dass ich mir bewusst mache, wie sich meine Gefühle und Gedanken auf meinen Körper auswirken und wie sie sich manifestieren – in meinen Körper, aber auch in meinem Umfeld.

Und richtig ernähren, und viel bewegen, und mit dem Rauchen aufhören…
Zur Ernährung: Wenn wir davon ausgehen, dass unser Organismus ein natürliches, biologisches System ist, versteht sich von selbst, dieses System nur mit biologischen Produkten zu füttern. Auch mit biologischer und regionaler Nahrung unterstützen wir die Natur. WAS wir davon (natürlich in Maßen) essen, ob Gemüse, Obst, Fleisch, Fisch usw., sei dem individuellen Bedürfnis und Geschmack überlassen.
Das Gleiche gilt für mich auch bei der Bewegung. Es gibt ja so viel verschiedene Bewegungstechniken – auch da muss jeder selber herausfinden, was seinem Körper  am besten tut. Es geht darum, ein Gespür dafür zu entwickeln, was mein Körper will – und nicht, was irgendein Trainer mir anschafft und vorgibt.

Aber wichtig ist es schon für die Gesundheit…
Das mit dem Bewegen und Ernähren wird eh überall ständig gepredigt. Trotzdem sind so viele Menschen krank, selbst wenn sie viel Sport betreiben oder sich richtig ernähren… Was also haben sie vernachlässigt? Sie waren vielleicht zu sehr gestresst oder leistungsorientiert, haben sich unter Druck gesetzt oder beruflich überfordert – kurz, sie haben sich selbst vernachlässigt.
Darum noch einmal: Wir sollten immer das Ganze sehen! Und jeder Mensch sollte sich selber lieben und annehmen, wie er oder sie ist – und sich immer wieder fragen: Was ist meine wahre Natur? Und auch: Wo liegen meine gesundheitlichen Schwachstellen? Auch das ist ja recht individuell. Dem einen bleibt oft die Luft weg, andere bekommen häufig Durchfall… wenn wir uns genau beobachten, lernen wir uns selber und unseren Körper immer besser kennen. Dann können wir uns auch lösen von bestimmten Methoden – es geht viel mehr ums Spüren, die Intuition, die jeder in sich hat. Das kann jeder entwickeln. Man nennt das Bewusstseinsarbeit – lächelt – ist ja alles nichts Neues.

 

Kasten infos & literatur

Martin Weber
geb. 1945, lebt mit seiner Frau Hildegard (Lebensraum-Beraterin, seit 40 Jahren verheiratet) in Marchtrenk/OÖ. Er war jahrzehntelang in einem Industriebetrieb in der Produktgestaltung tätig. Seine Karriere als Therapeut begann durch einen Firmencrash: 1996 musste sich der Techniker nach einem neuen Betätigungsfeld umsehen, wurde Heilmasseur, arbeitete in einem Reha-Zentrum und entdeckte bald seine Begabung, die Energieströme und Energieblockaden bei Menschen besonders gut zu spüren. Nach ersten beachtlichen Erfolgen machte er sich 1997 selbständig und behandelte und heilte viele Menschen, darunter auch heimische und internationale Spitzensportler, Manager und auch Ärzte.  2007 hat er die Energertikerpraxis seinem Sohn Marcus überlassen, schrieb einen Bestseller (s.u.) und gibt sein Wissen heute nur mehr in Vorträgen und Seminaren weiter.
Kontakt: www.openspirit.at

Das Buch von Martin Weber:
• Der Mensch im Gleichgewicht – Gesundheit neu gedacht mit Herz. Logik und Intuition
(Verlag Ennsthaler, 2009)

 

Erschienen in WEGE 3/11 „ÜberLeben“ – www.wege.at

 

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