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Neurofunktionelle Gebissrekonstruktion

oder wie kann ich die schmerzfreie Bisslage herstellen

Aus den vorangegangenen Beiträgen ist zum Teil deutlich geworden, wie Schmerzen im Kiefer-Kopf-Bereich therapeutisch behandelt werden können. Die Frage der technischen Umsetzbarkeit ist noch offen. Sie ist ein wichtiger Bestandteil und es bedarf der einwandfreien technischen Ausführung durch den Zahntechniker in Zusammenarbeit mit dem Zahnarzt.

Herkömmlicherweise werden zur Anfertigung von Zahnersatz Abdrücke der beschliffenen Zähne genommen. Dazu wird noch die Bisslage mittels eines Silikonschlüssels genommen, um anschließend im Labor gefertigt zu werden. Dabei entstehen Ungenauigkeiten die sich je nach Umstand mehr oder weniger auf die Bisslage auswirken können. In vielen Fällen müssen die Zahnärzte nach dem Einsetzen des Zahnersatzes diesen einschleifen. Klappt es in vielen Fällen problemlos, so gibt es doch Fälle in denen die Patienten ein Martyrium durchleben. Ich spreche hier nicht von den anfänglichen Unannehmlichkeiten, die durch das Einsetzen entstehen. Gerade die Kleber von Kronen und Inlays sind manchmal sehr lästig. Auch leiten Metalle stärker als der eigene Zahn oder Keramik, so dass eine verstärkte Reaktion auf Warmes und Kaltes eintritt.

Ich spreche hier von den Fällen in denen aufgrund der Bisslage Schmerzen entstehen und diesen auch durch Einschleifen nicht beizukommen ist.

Der Grund für diese Misslichkeit liegt in der Fixierung der Bisslage in einer falschen Position, die sich durch eine jahrelange Vorgeschichte ergeben. Durch nicht formstabile Füllungsmaterialien wie Kunststoff, Amalgam und Zemente ergeben sich Abrasionen (Abnutzungen) die zur Verminderung des Abstandes von Nasenspitze und Kinnspitze führen. Die Abnutzungen sind im menschlichen Leben und seiner Funktionsweise vorgesehen, lediglich die vorgenannten Materialien nutzen sich schneller ab als die natürlichen Zähne.

Es ist deshalb wichtig, dass bei der Gebissrekonstruktion die bestmögliche Wiederherstellung angestrebt wird. Die dazu verwendeten Verfahren benutzen einen Artikulator (künstlicher Kiefergelenkssimulator) dafür. Damit die räumlich Dimension im Artikulator möglichst genau angezeigt wird und möglichst wenig Abweichung zum patientenbezogenen Zustand entsteht, verwendet der Zahnarzt einen Transferbogen (Gesichtsbogen) der äußerlich zur Vermessung angelegt wird, um anschließend dem Zahntechniker die räumliche Patientensituation im Artikulator zu übermitteln.

Doch diese in allen Feinheiten durchdachte technische Lösung hat einen entscheidenden Nachteil. Zur Zeit gibt es kein derartiges Verfahren welches die menschlichen Bewegungen, die sehr stark alterabhängig sind, wiedergeben kann. Es sind lediglich Grundbausteine auf denen dann die genau passende Arbeit angefertigt werden soll.

Wie schon in den Artikeln über die Kiefergelenke beschrieben, kommt es darauf an, dass die gesamte muskuläre Situation des Patienten berücksichtigt wird und die Abnutzungen der Vergangenheit wieder rekonstruiert werden. Dies heißt, dass die einzig verfügbare „Apparatur“ zur Vermessung, der Patient selbst ist. Nichts kann so genau die Lage der Kiefer zueinander wiedergeben. Die neurofunktionelle Gebissrekonstruktion ist das Mittel der Wahl, um diese Forderung zu erfüllen. Mittels eines speziellen Wachses und einer schrittweisen Anfertigung des Ersatzes wird jeder Zahnersatz so passgenau, dass nach dem endgültigen Einsetzen (3 Schritte: 1. Abdrucknahme mit Beschleifen / 2. Einsetzen der Arbeit für einen Kiefer und Einprobe des anderen mit Spezialwachs / 3. Einsetzen der verbliebenen Arbeit) keine weiteren Arbeiten mehr notwendig sind. Das Resultat lässt nichts zu wünschen übrig, da die Bisslage zuvor mittels Aufbissschiene über einen Zeitraum von 3 Monaten geprüft wurde und die Beschwerdefreiheit zuvor schon garantiert sein musste. Die Technik heißt „biophysiologische Kauflächengestaltung“ und das Wachs und der technische Ablauf wurden von dem Zahntechniker Markus Netzhammer entwickelt. Da Resultat ist das beschwerdefreie Gebiss.

CAUSAL – Zentrum für ganzheitliche Diagnose und Therapie
Dr. Jürgen André
Kontakt siehe Ende d. folgenden Beitrages

Gesund mit Neuraltherapie – ein ganzheitliches Verfahren zur Störfeldsanierung, Revitalisierung und Schmerztherapie

Die Neuraltherapie wurde um 1930 von den Gebrüdern Huneke entdeckt und zählt zu den Naturheilverfahren. Es geht um die Wiederherstellung der Regulationsfähigkeit des Organismus (System der Grundregulation), die z.B. durch Störfelder wie Narben gestört sein kann. Grundprinzip ist die Injektion eines lokalen Betäubungsmittels (meist 1 % Procain). Die Ziele:

1. Behandlung direkt des schmerzenden Körperteils (lokus dolendi) und Behandlung im Segment/ in der Region.

Hierbei wird das Procain direkt dorthin gespritzt, wo es weh tut, z.B. am Rücken in die Streckermuskeln. Diese kurze lokale Betäubung kann oft schon den Teufelskreis des Schmerzgeschehens durchbrechen (Schmerz => Verkrampfung => verminderte Durchblutung, Übersäuerung und Freisetzung von Botenstoffen => Schmerz) und damit die Schmerzursachen beseitigen.
Weil Procain Gefäße erweitert, haben viele Patienten ein Wärmegefühl oder ein Gefühl von Leichtigkeit (sehr gut bei Durchblutungsstörungen oder bei Muskelschmerzen wegen Verspannungen).
Während der Embryonalentwicklung entstehen bestimmte innere Organe aus der gleichen Anlage wie Muskeln am Rücken (= „Headsche Zonen“). Nun kann man über diese Muskelareale auch die dazugehörigen inneren Organe behandeln.

2. Behandlung mit Fernwirkung (z.B. Störfelder) auch mit „Sekundenphänomen“.

Dies ist eine der aufsehenerregendsten Entdeckungen der Gebrüder Huneke. Bei der Behandlung einer Narbe z.B. am rechten Knie verschwanden völlig überraschend auch Beschwerden an der linken Schulter. Durch das „Ausschalten“ des Narbenstörfeldes konnte binnen Sekunden die normale Regulation wieder stattfinden.

3. Revitalisierung: Behandlung des Vegetativen Nervensystems.

Das vegetative oder „autonome“ Nervensystem steuert alle unbewusst ablaufenden Vorgänge im Körper wie Verdauung, Herzschlag etc. Es besteht aus zwei Anteilen, der eine für Ruhe und Erholung (=Vagusnerv) der andere für Leistung und Stress (=Sympathicus). Procain wirkt dämpfend auf den „Stressnerv“. Die Grundregulation (=Selbstheilungskraft) wird besser.

Mit Procain wird den Zellen direkt elektrische Ladung zugeführt, vergleichbar mit dem Aufladen einer Batterie. Der Mechanismus läuft über die „Kraftwerke“ der Zellen, die Mitochondrien (ATP- Produktion). Die Widerstandskraft und die Spannkraft erhöhen sich, man wird weniger leicht krank.
Frau Prof. Aslan, eine rumänische Ärztin, hatte diese Therapierichtung in den siebziger Jahren als Jungbrunnen für Filmstars bekannt gemacht.

Procainwirkungen und Nebenwirkungen

Procain wurde bereits 1905 entdeckt und wird seitdem in der Medizin eingesetzt. Richtig angewendet ist Neuraltherapie ein äußerst nebenwirkungsarmes Verfahren. Procain hat eine sehr kurze Halbwertszeit von nur wenigen Minuten, das heißt, die Wirkungen (und damit auch mögliche Nebenwirkungen) sind spätestens nach einer halben Stunde beendet.
Gelegentlich berichtete „Allergien“ sind meist auf das gesetzlich vorgeschriebene Konservierungsmittel zurück zu führen oder stammen von einer Kreuzallergie mit Penicillin. In diesem Fall können wir als Alternative Lidocain einsetzen.
Manchmal entsteht bei der Injektion ein „blauer Fleck“ oder ein Gefühl wie bei Muskelkater, was sich von selbst zurückbildet. Vielleicht fühlt man sich für zwanzig Minuten etwas benommen, deshalb eine Ruhepause von einer halben Stunde einplanen.

Dr. Dr. med. univ. Thomas Beck
CAUSAL – Zentrum für ganzheitliche Diagnostik und Therapie
Franz- Josef- Straße 19
5020 Salzburg
Tel. 0662/870 669-11 (Rezeption)
Fax 0662/870 669-22

Quelle: “Natürlich Leben”, Ausgabe 3-03, A-6300 Wörgl, Christian Plattner Str. 8, www.members.aon.at/vnl

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