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Entgiftungsturbo „Schröpfen“

von Dipl. päd. Doris Jäger, Ganzheitliche Naturheiltherapeutin und Kurzzeit-/Highspeedcoach


Ausleitende Verfahren

„Wo die Natur einen Schmerz erzeugt hat, da hat sie schädliche Stoffe angehäuft. Ist die Natur nicht imstande, dies selbst auszuleeren, so muss der Arzt an dieser Stelle eine künstliche Öffnung machen, um ihr zu Hilfe zu eilen.“ (Paracelsus)

Ausleitende Verfahren sind basistherapeutische Behandlungsmethoden, bei denen im weiteren Sinne eliminationspflichtige Stoffwechselprodukte (schädliche oder überflüssige Körpersäfte und Energien im Sinne der Humoralmedizin) vermehrt zur Ausscheidung gebracht werden und das Ziel haben, den Körper zu entlasten. Sie dienen der Ausscheidung von Schlackenstoffen am entsprechenden Ort nach außen, damit Funktionsstörungen aufgehoben und der Stoffwechsel wieder optimal funktionieren kann. Das bedeutet, dass durch einen gezielten Heilreiz in den leicht zugänglichen Zonen die Selbstregulation auch in der Tiefe in Gang gesetzt wird. Die ausleitenden Verfahren dienen der Entgiftung, Umstimmung und Immunstimulation.

Die Schröpftherapie (Ba Guan) in ihren verschiedenen Formen – blutig, trocken, pulsierend-  gehört unter anderen zu den ausleitenden Verfahren.

In den Anfängen wurde nur auf erkrankten Stellen geschröpft. In den Schriften des griechischen Arztes Galenos von Pergamon (129 – 201 n.Chr.) fand man allerdings Aufzeichnungen darüber, dass Schröpfgläser auch entfernt des eigentlichen Krankheitsgeschehens aufgesetzt wurden.

Der gedankliche Hintergrund war der, dass Schröpfen über Segmente auf bestimmte Organe und damit auf den gesamten Organismus wirken kann.

Je nach Ort der Anbringung der Schröpfgläser werden so auch innere Organe wie zum Beispiel der Magen, die Leber und die Nieren erreicht und behandelt. Dazu muss man wissen, dass Organe über Nervenverbindungen mit bestimmten Hautbezirken verbunden sind. Diese Hautareale (Dermatome) wurden nach den Erkenntnissen des englischen Neurologen Sir Henry Head (1861–1940) bestimmt (Head´sche Zonen).

 

Geschichtlicher Rückblick

Das Schröpfen wurde schon 3300 v. Chr. von den alten Ägyptern und Chinesen angewendet. Saugglocken aus Horn, Bambus, Silber, Keramik oder Glas wurden vor allem dazu verwendet, um „schlechtes Blut“ abzuziehen. Die Bedeutung von Schröpfen wird übersetzt mit herausholen, ausleiten, erleichtern. Auch die  Aussage: „Die schröpft den Ex aber so richtig!“ wurde in Anlehnung an das Schröpfen übernommen. In diesem Zusammenhang ist natürlich die „finanzielle Erleichterung“ gemeint.

Auch der griechische Arzt Hippokrates (460 – 377 v. Chr.) wandte das Schröpfen an, hauptsächlich um Eiterungen oder Blutanstauungen zu behandeln. Im Laufe der Zeit fand das Schröpfen in Ärztekreisen immer weniger Beachtung, so dass es in die Hände von Barbieren, Badern und Steinmetzen gelangte. Diese setzten vor allem das blutige Schröpfen derart im Übermaß ein, dass das Schröpfen richtig in Verruf geriet.

Im 16. Jahrhundert erlangte das blutige Schröpfen durch den deutschen Arzt Christoph Wilhelm Hufeland (1762 – 1836) wieder einen enormen Aufschwung. Er sah das Schröpfen als äußerst wirksames Hautreinigungsmittel und behandelte in weiterer Folge auch Erkrankungen der Ohren, Augen, der Leber, der Lunge und des Bewegungsapparates.

Inzwischen wird das Schröpfen in vielen Naturheilpraxen angeboten und erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Schröpfen ist ein Teilbereich in der chinesischen Medizin und in Kombination mit Akupunktur eine hervorragende Therapieform für Beschwerden aller Art.

 

Trockenes Schröpfen

Das trockene oder unblutige Schröpfen ist energiezuführend und bewirkt, dass auf ein bestimmtes Organ eingewirkt und wieder aktiviert wird.

Beim trockenen Schröpfen wird ein Schröpfglas auf unversehrte Hautstellen gesetzt und dort ein Unterdruck erzeugt, um Schadstoffe über die Haut ab- bzw. auszuleiten. Der Unterdruck kann durch eine Absaugvorrichtung im Schröpfglas erzeugt werden.

Das trockene Schröpfen ist vor allem ein Hautreizmittel mit einer optimalen Wirkung im Sinne einer Eigenblutbehandlung durch den erzeugten Bluterguss auf einer bestimmten Reflexzone.

Beim trockenen Schröpfen wird die Durchblutung angeregt, der Lymphfluss gesteigert, das behandelte Gebiet durchwärmt, der Stoffwechsel stimuliert, Energie zugeführt, Schlacken werden abtransportiert und Schmerzen reduziert.

Bei korrekter Anwendung sind Nebenwirkungen äußerst selten.

Wandernde Schröpfköpfe - Schröpfkopftherapie

Eine unentbehrliche Therapieform in der Naturheilkunde ist die Schröpfkopftherapie, in der chinesischen Medizin als "Wandernde Schröpfköpfe" bezeichnet.

Die Verbindung von schröpfen und massieren optimieren sich in ihrer Wirksamkeit. Der Therapieeffekt wird um ein Vielfaches erhöht.

Die Schröpfkopfmassage erfolgt mit einem Schröpfkopf mit Saugball oder mit einem technischen Sauggerät. Hier lässt sich der Saugdruck individuell einstellen.

 

Ziel der Therapie:

•             Auf die zu behandelnden Organe werden tiefe reflektorische Reize ausgeübt

•             Akupunkturpunkte werden durch den entstandenen Druck manipuliert

•             Bessere Durchblutung der behandelten Areale

•             Durch die Hämatomisierung wird eine Eigenbluttherapie erreicht

 

Indikationen:

•             Schulter-Arm-Syndrom

•             HWS, BWS und LWS- Syndrom

•             Steifer Nacken

•             Verspannungen

•             Ischias

•             Migräne

•             Hypertonie/Hypotonie

•             Chronische Bronchitis

•             Asthma Bronchiale

•             Depressionen

 

Pulsierende Schröpftherapie

Alternativ kommt auch die pulsierende Schröpftherapie zum Einsatz. Diese Kombinationstherapie (Unterdruck plus Impuls plus Massage) hat eine besondere Tiefenwirkung. So wird das Gewebe durch das klassische Schröpfen lokal besser mit Nährstoffen versorgt und durch den Impuls gleichzeitig bewegt. Dies hat zur Folge, dass während des Schröpfens zusätzlich durch die Massagewirkung des Impulses, ein Transport der Körperflüssigkeiten stattfindet.

Puls-Schröpfen ist die beste Bewegung ohne Belastung. Das Knorpelgewebe wird mit neuen Nährstoffen versorgt. Das bedeutet die Anregung der Zellaktivität und den Abbau von Blockaden.

Gelenke heilen besonders langsam, deshalb ist es bei jeder Arthrose wichtig das betroffene Gelenk regelmäßig zu bewegen und zu dehnen, um so eine drohende Einsteifung zu verhindern. Durch das pulsierende Schröpfen verbessert sich die Gelenkschmiere und durch den einstellbaren Impuls wird das Gelenk sanft massiert.

Die Lymphdrainage mit der pulsierenden Schröpftherapie ist besonders nach operativen Eingriffen z.B. nach Entfernen der Brust bei Brustkrebs oder nach ausgeheilten operativen Eingriffen wichtig. Durch das leicht stehende Vakuum sind die Gefäße geöffnet, der Puls löst dann Ablagerungen, die in geöffnete Gefäße (Lymphgefäße) abtransportiert werden.

Schröpfen ist die Basis der Entgiftung und führt zu einer nachhaltigen Entlastung weil tiefe Schichten durchblutet und mobilisiert werden. Die Effizienz anderer Therapien kann durch das Schröpfen wesentlich gesteigert werden.

 

Blutiges Schröpfen

Beim blutigen Schröpfen wird ein Zuviel an Energie abgeleitet ( bei Füllezuständen).

Ehe das Glas mit Unterdruck aufgesetzt wird – wird die Haut desinfiziert und angeritzt. Das einwandfrei sterilisierte Schröpfglas wird auf das „eröffnete“ Areal aufgebracht und das Blut aufgefangen bis nichts mehr nachfließt. Die Menge des Blutes hat nichts mit der Wirkung zu tun. Schon ein paar Tropfen können die erwünschte Linderung bringen.  

Das blutige Schröpfen ist wie ein örtlicher Aderlass, das entzündungswidrig, schmerz- und krampfstillend, blutverdünnend und blutreinigend wirkt. Durch das blutige Schröpfen kann somit ein entscheidender Einfluss auf die gesamten Immunitätsvorgänge des Körpers genommen werden.

Die Indikationen für die Schröpftherapie sind: Apoplexie (Schlaganfall), Asthma, Augenleiden verschiedener Genese, Bronchitis, Depressionen, Gallen- und Nierenkolik, Hypertonie/Hypotonie, Ischialgien, Kopfschmerz/Migräne, Kehlkopfentzündungen, Lebererkrankungen, Lumbago, Lungenkrankheiten, Magen- und Darmspasmen, Myogelosen, Neuralgien, Nierenkrankheiten, Ohrensausen/Tinnitus, rheumatische Beschwerden, klimakterische Beschwerden, Schwindel, Stauungen, Tonsillitis/Mandelentzündung,...

Bei Personen mit einer Bluterkrankung, nach Operationen oder bei Einnahme von Blutverdünnungsmitteln ist von blutigem Schröpfen abzusehen.

 

Kontraindikationen

Schröpfen über Muttermalen, Krampfadern, im Bereich von Venenentzündungen, auf Verletzungen, Hautausschlägen, Warzen, Sonnenbrand und bei akuten Entzündungen ist kontraindiziert.

 

Schröpfen in der Schwangerschaft – Ein No-Go!

Bei Schwangeren ist generell von jeder Schröpfbehandlung vor allem im Lenden- und Bauchbereich abzuraten. Vor allem bis zur 17. Schwangerschaftswoche gibt es ein absolutes Schröpfverbot, um keinen Abort auszulösen.

Durch das Schröpfen in der Bauchgegend und im unteren Rücken kann der Uterus verschoben werden. Das kann zu Hirndefekten oder zum Tod des Ungeborenen führen. Auch frühzeitige Wehen können einsetzen.

Schröpfen nach der Stillzeit – Ein Must-Have!

Nach der abgeschlossenen Stillzeit einer jeden Frau kann sie den Fokus wieder auf sich, ihren Körper und ihre Befindlichkeit legen.

Ein Blick in den Spiegel zeigt: Eine Schwangerschaft, eine Geburt und das Stillen gehen nicht spurlos an einer Frau vorbei.

Cellulite, Fettpölsterchen, erschlafftes Gewebe, unreine Haut, hängende Brüste machen mancher Frau emotional sehr zu schaffen. Dazu können Verspannungen im Nacken, Rückenbeschwerden durch das häufige Tragen des Babys und Ruhewunsch kommen.

Hier ist das Schröpfen das Mittel der Wahl.

Orangenhaut und Hüftgold

Bei Cellulite handelt es sich um aufgeblähte Fettzellen im Bereich von Oberschenkel, Gesäß, Bauchdecke oder Unterarmen. In diesen Fettzellen werden Stoffwechselprodukte zurückgehalten. Diese Schlackenstoffe werden von der Lymphe abtransportiert. Diese fließt jedoch nur bei Bewegung. Unzureichende Bewegung ist also ein Grund für das Entstehen von Cellulite.

Die Lymphdrainage ist DER zentrale erste Behandlungsschritt beim Cellulite -Schröpfen.

 

Tipp: Stellen Sie sich selbst ein hochwirksames Cellulite-Öl her:

In ein Achtelliter - Glas mit hochwertigem Olivenöl legen sie geschnittene Scheiben einer halben Biozitrone, 10 Wacholderbeeren und 3 Efeublätter. Diese Mischung lassen Sie 3 Wochen ziehen. Abseihen. Fertig.

 

Anschließend wird durch das pulsierende Saugpumpenprinzip das Gewebe in das Schröpfglas hineingezogen. Die Fettzellen werden gedehnt und das meist tranige, zäh gespeicherte Fett wird mobilisiert und in die Lymphbahnen abtransportiert. Das gleiche gilt für die nicht abgebauten Schlackenstoffe innerhalb der verklebten Gewebeschichten. Die Haut wird frisch durchblutet. Auch Tage danach ist die Verbrennung in den Fettzellen noch gesteigert.

Durch die Stimulierung der Kapillargefäße wird Sauerstoff erzeugt. Durch diesen wird die Fettverbrennung eingeleitet. Die Fettzellen werden wie ausgepresst und entschlackt. Durch die Einarbeitung in tiefer gelegene Zellen wird das Bindegewebe gestrafft.

In vielen Fällen empfiehlt es sich, die Behandlungen zunächst kurmäßig durchzuführen. Anschließend reicht oftmals eine weitere Behandlung innerhalb von ein bis zwei Wochen aus, um die Behandlungsergebnisse zu konservieren.

Im Unterschied zur Cellulite handelt es sich bei Fettpölsterchen um noch nicht verbrannte Depotfette, die in den Fettzellen abgelagert sind. Hier muss der Zellstoffwechsel durch die pulsierende Schröpftherapie aktiviert werden. Durch die Kombination „Lymphdrainage“ und Erhöhung des intrazellulären Zellstoffwechsels können sowohl Fettpölsterchen als auch Schlackenstoffe (Cellulite) erfolgreich behandelt werden.

 

 

Meine Homepages:

 

www.nhp-jaeger.at

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Mein Blog: www.naturalsmedizin.wordpress.com

 

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