Ich möchte Ihnen mit diesem Artikel nicht die exakte Funktionsweise
des Kalenders als logisch-analytisches Wissen vermitteln, sondern
Ihnen ZEIT als Maya-Philosophie näher bringen. Meine eigenen
Erfahrungen und Überzeugungen ein wenig in Worte fassen.
Dieses naturverbundene indianische Volk lebte nach einem eigenen
Kalendersystem, das sich aus verschiedenen, ineinander greifenden
Zeitzyklen zusammensetzt (4 Tage, 13 Tage, 28 Tage, 13 Monde,
...). Sie haben ihre gesamten Lebensbereiche auf diese Zyklen
ausgerichtet, um ein Fliessen mit der Zeit und ihren Gesetzmäßigkeiten,
zu erreichen. Das wirklich grandiose an dieser Einstellung aber
war, dass Zeit nicht als QUANTITÄT sondern als QUALITÄT
definiert wurde. Darin liegt vielleicht auch für uns Menschen
der Gegenwart ein großes Geschenk bereit.
Durch ständig ansteigende Belastungen und Verkürzung
der verbleibenden Zeit ist eine normale Geschwindigkeit im Alltag
fast nicht mehr möglich. Auch wenn wir es uns immer wieder
vornehmen, sind die meisten Tage für unser Arbeitspensum
einfach zu kurz geworden. Hier ist es von großem Vorteil,
wenn wir uns der Qualität der Zeit zuwenden. Lebensqualität
kann durch bewusste Beschäftigung mit den spezifischen Herausforderungen
einzelner Zeitqualitäten, effizient erreicht werden. Zu dieser
Überzeugung führte mich natürlich ein langer Weg
persönlicher Erfahrungen mit "Zeitproblemen" und
insgesamt ca. 11 Jahre Studium und praktisches Verfolgen der Zeitzyklen
des Mayakalenders. Die Hilfe, die ich aus dem Wissen um die einzelnen
Zeitqualitäten gewonnen habe, möchte ich um keinen Preis
der Welt mehr missen!
Das steigende Interesse der Bevölkerung an Vorträgen
und Zeittexten zeigt mir, dass das Zeitwissen der Mayakultur eine
Renaissance erlebt. Dass das morphogenetische Bewusstseinsfeld
bereit ist, aus dem patriarchalen 12:60-System endgültig
auszusteigen und das 13:20er (13 Töne und 20 Archetypen)
für freies Wachstum nutzen möchte. Da die Kalenderberechnungen
der Mayas im Jahre 2012 enden, kursieren viele Gerüchte,
Weissagungen und teilweise sogar Weltuntergangsstimmung in der
Bevölkerung. Der Kalender ist daher zur Zeit in aller Munde.
Die Maya sahen sich als "kosmisches Volk und als HÜTER
DER ZEIT"! Sie haben erkannt, dass Leben und Wachstum nach
genauen Zyklen ablaufen, haben sie studiert und danach erfolgreich
Ackerbau, Geburtenkontrolle betrieben und Tempelbauten errichtet.
Leider treffe ich viele Menschen, die der Meinung sind, dass dieses
Wissensgebiet zwar sehr interessant wäre, doch viel zu komplex
und umfassend, als dass es im täglichen Leben verwendet werden
könnte. Diese Meinung möchte ich hiermit laut entkräftigen!
Der Mayakalender ist ursprünglich als natürlicher Plan
für das tägliche Leben zur Anwendung gekommen. Also
kann er auch in der Gegenwart nur dafür gedacht sein. Er
ist genial zur Erleichterung persönlicher Entwicklung und
der Verbesserung von Lebensqualität geeignet. Vor allem aber,
um auf die Selbstverantwortlichkeit im eigenen Leben aufmerksam
zu machen. Das Schöne daran ist, dass man durch die Beschäftigung
mit dem 13:20er-System automatisch für die Zyklen des natürlichen
Wachstums sensibilisiert wird. Sozusagen werden wir wieder ein
Teil davon und können lernen, auf den Wellen der Zeit zu
surfen (es gibt z.B. Zeitwellen zu je 13 Tagen mit der Energieprägung
eines bestimmten Archetyps). Dann benötigen wir auch die
Krücke eines Kalendersystems nicht mehr, denn dann ist unser
innerer Kalender wieder voll aktiviert.
Jeder Einzelne hat seine eigene Art, Entwicklungsstand, etc.,
wie er auf bestimmte Zeitqualitäten reagiert. Deswegen möchte
ich auf den Maya-Kalender auch als ausgezeichnetes therapeutisches
Instrument hinweisen, das ich seit vielen Jahren intensiv nutze.
Da jeder Tag eine spezielle Qualität beschreibt, liegt der
Schluss nahe, ihn für persönliche Analysen heran zu
ziehen. Die Deutlichkeit und Aussagekraft für Talente, Stärken
oder Schwächen ist unglaublich detailliert und liefert gleichzeitig
praktikable Lösungen für Schwierigkeiten. Sobald man
Geburtsdaten besitzt, kann man innerhalb weniger Minuten die Kernthemen
problematischer Beziehungen erkennen und neue Perspektiven aufzeigen!
Auch die spezifische Zeitkraft und -aufgabe von Gründungs-
oder Abschlusstagen von Projekten, Firmen oder anderen Unternehmungen
kann dadurch besser beleuchtet werden.
Was mich persönlich an diesem Zeitbegleiter aber am meisten
fasziniert, ist seine WIRKLICH EINFACHE HANDHABUNG! Er ist für
mich dadurch ein genialer Begleiter in allen Zeit- und Entscheidungsfragen.
Zeitgerecht leben nach der Maya-Philosophie: ZEIT IST KUNST!
In Lakéch (Ich bin ein anderes Du)