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Was ist eine Lymphdrainage? Methode

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Lymphdrainage -
"Arbeit im Kanalsystem"

Die Lymphdrainage ist eine modere Therapieform und Heilmethode. Begründer der Lymphdrainage ist der dänische Biologe Dr. Emil Vodder. Eine Hauptwirkung der Lymphdrainage liegt in ihrer entwässernden Wirkung bei Ödemen, Blutergüssen, Prellungen, Quetschungen und Verstauchungen. Sie hat eine stark beruhigende und schmerzlindernde Wirkung, die zur Entspannung des ganzen Körpers führt.

Im Vergleich zur sogenannten "Klassischen Massage", die sicher so alt ist wie die Menschheit, ist die Lymphdrainage eine eher moderne Technik, die leider bisher nur von wenigen Masseuren und Therapeuten gekonnt angewendet wird. Dabei gibt es im Bereich der Massagen kaum eine Therapieform, die mit so sanften Mitteln solch durchschlagenden Erfolg nachweisen kann.

Begründer der Lymphdrainage ist der dänische Biologe Dr. Emil Vodder, der in den frühen 30er Jahren dieses Jahrhunderts seine ersten Erfolge mit einer neuen Massagetechnik feierte. Er befreite in Cannes einen Engländer von einem lästigen Schnupfen, indem er immer wieder ganz monoton und mit pumpenden Bewegungen den Hals des Patienten massierte.

Was ist nun das Besondere an der Manuellen Lymphdrainage (ML) ? Was kann sie? Wann wird sie hauptsächlich angewendet, und - für den Leser wohl am wichtigsten - wie sollte eine gekonnt ausgeführte Behandlung aussehen?

Eine Hauptwirkung der Manuellen Lymphdrainage liegt in ihrer entwässernden Wirkung bei Ödemen, Blutergüssen, Prellungen, Quetschungen und Verstauchungen.

In den Lymphgefäßen, die unseren ganzen Körper ähnlich den Blutbahnen durchziehen, wird Wasser aus dem Gewebe abtransportiert und dem Blutkreislauf zugeführt, um dann über die Nieren ausgeschieden zu werden. Wichtiger noch als der Transport von Wasser mit den darin enthaltenen Schadstoffen ist jedoch der Transport von Eiweiß. Eiweißkörper, die einmal im Gewebe abgelagert sind, können nur mit dem Lymphstrom wieder entfernt werden. Jeder Eiweißbaustein zieht Wasser an, so dass eine Eiweiß-ansammlung auch immer zu einer Flüssigkeitsansammlung im Gewebe führt. Harntreibende und entwässernde Medikamente entziehen dem Körper immer nur Wasser, nehmen jedoch die Eiweißmoleküle im Gewebe nicht mit.

Dass es überhaupt zu einer Eiweiß- und Wasseransammlung kommt, kann verschiedene Gründe haben.

Durch Unfall oder Operation können Lymphgefäße zerstört werden.
Dies ist häufig nach Krebsoperationen der Fall, wo es darum geht, befallene Lymphknoten zu entfernen, um eine Metastasenbildung zu verhindern. So kommt es z.B. nach einer Brustoperation oft zu starken Armödemen, wenn die Lymphknoten der Achselhöhlen entfernt werden mußten. Andererseits ist es natürlich auch möglich, dass durch verschiedene Störungen vermehrt Eiweiß oder Wasser im Gewebe anfällt. Dies ist z.B. bei einer verstärkten Erwärmung und Durchblutung eines Körperteiles der Fall. Auch durch hormonelle Veränderungen wie z.B. während einer Schwangerschaft kann es sein, dass das sonst intakte Lymphgefäßsystem mit den erhöhten Anforderungen nicht Schritt halten kann, und es zu Stauungen vor allem in den Beinen kommt.

Weitere Aspekte der ML sind ihre beruhigende und schmerzlindernde Wirkung. (Dr. Vodder konnte Patienten in einem akuten Migräneanfall mit Lymphdrainage zum Einschlafen bringen. Für jeden, der je unter Migräne gelitten hat, sicher ein kleines Wunder). Schließlich kann regelmäßige Manuelle Lymphdrainage auch das körpereigene Abwehrsystem anregen - ein Hilfsmittel, das sich vor allem in Grippezeiten sehr bewährt.

Wie sollte nun eine gut ausgeführte Lymphdrainage aussehen? Oberstes Gebot ist zunächst: ML darf niemals wehtun oder Hautrötungen hinterlassen. Da Lymphe eine sehr träge Masse ist und daher eine gewisse Anlaufzeit notwendig ist, ist für die ML charakteristisch, dass alle Griffe viele Male ganz monoton ausgeführt werden.

Jede Lymphdrainage beginnt unbedingt am Hals, um die Einmündungsstellen der großen Lymphgefäße in die Venen frei zu pumpen. Sollten Sie sich zu einer mechanisch durchgeführten Lymphdrainage mit einem der vielfach angebotenen Geräte entschließen, bestehen Sie unbedingt darauf, daß Ihnen vorher diese sogenannten "Halslymphketten" geöffnet werden. Auch ein Masseur, der ein Gerät für sich arbeiten läßt, sollte nämlich unbedingt auch in Lymphdrainage ausgebildet sein! Im Gegensatz zur Klassischen Massage wird sodann immer von körpernahe nach körperfern gearbeitet. Eine Beinbehandlung beginnt also im Anschluß an den Hals in der Leistenbeuge.

Eine ML sollte beruhigen und entspannen, und erfordert vom Masseur ein hohes Maß an Konzentration und Einfühlungsvermögen. Für eine Unterhaltung sollte daher vorher oder nachher, nicht aber während der Behandlung Zeit sein. Und schließlich sollten Sie auch Gelegenheit bekommen, einige Minuten nachzuruhen.

Ein guter Therapeut kennt selbstverständlich auch Grenzen, seine eigenen und die der Behandlungsmethode, also auch die Kontraindikationen für die ML. Zum Beispiel arbeitet man nie während einer akuten Infektion oder Entzündung.

Den Erfolg einer guten Behandlung sehen und spüren Sie sofort, denn wahrscheinlich ist Ihr erster Weg der zur Toilette.

Ein Artikel von Gabriela Vonwald Heilpraktikerin, Masseurin, Ernährungsberatung

Gabriela Vonwald Heilpraktikerin, Masseurin, Ernährungsberatung

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