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Meditation Methode

Meditation


"Mediation ist ein Modell, das schon zu allen Zeiten in allen Kulturen ihre Anwendung fand. In den 70ern wurde das Verfahren "weiterentwickelt" und kam so aus den USA zu uns. Eine mögliche Definition wäre: "Mediation ist ein außergerichtliches Konfliktlösungsverfahren, bei dem die Wünsche beider Parteien gleichwertig berücksichtigt werden , sodass beide mit einem positiven Ergebnis für sich aus der Mediation gehen können." Die Mediation stellt die Kommunikation wieder her , gibt jedem seinen Gesprächsrahmen, hinterfragt Vorstellungen und Handlungen und gibt zukunftsgerichtete Lösungsansätze um die Beziehung zu verbessern oder neu zu gestalten."



Meditation ist ein Weg zu sich selbst zu seinem Selbst - leider hat Meditation einen schalen Beigeschmack der Weltflucht und Entsagung. Dieses Bild möchte ich etwas zurechtrücken und sagen, dass Meditation unseren Handlungsspielraum erweitert das Bewusstsein schult und Möglichkeiten erschafft. Meditation ist eine Möglichkeit der inneren und äußeren Raumerweiterung, welches sich in allen Lebenslagen auswirken vermag. Nun Meditation ist nicht das Versunkensein in sich, weltfremd und abgehoben in einem Kämmerlein oder am Himalaya, es ist auch nicht nicht Entrückung und Verzückung in Extase, sondern es ist die Präsenz des Augenblickes.

Das reale Erleben des Augenblickes - in dieser Hinsicht ist Meditation sehr unspektakulär, jedoch von einem energetischen, aufbauendem Feld getragen. Das größte Problem unserer Zeit ist der Stress - was bedeutet nun Stress - es ist die vielfache Beschäftigung mit mehr als einer Sache - Zeitdruck, Erledigungen, Arbeitspensum usw. wird in den Vordergrund gestellt. Alles muss zuerst erledigt sein, bevor man sich seiner selbst gewahr wird. Das ist das größte Problem. Die Hetze von einer Aufgabe in die andere , ohne Kontakt zu sich im Inneren. Meditation schafft die Verbindung zwischen innerem Erleben und äußeren Handlungen. Daher ist die Meditation das Heilwerkzeug unserer Zeit.

Stellen Sie sich vor....ihr ganzer Tag ist geprägt von Tätigkeiten und Handlungen, die zu tun sind, und stellen sie sich vor, dass bei allen diesen Tätigkeiten, die zu tun sind, sie Selbst im Mittelpunkt stehen. Ihre Präsenz und Ausstrahlung , Ihr Frieden wird den Menschen um Sie herum auffallen und sie werden sie fragen, warum Sie so blendend aussehen, so glücklich wirken, so ausgeglichen sind....! Dies ist das Potenzial der Meditation - sie bietet einen Raum im Selbst - eine Verankerung in der eigenen Mitte - Körperlich gesehen ist der Unterbauch unsere Mitte und auch unsere Kraftzentrale.

Meditation ist Entspannung und Spannung gleichermaßen - es ist der Weg zurück in den natürlichen Spannungstonus.

Einerseits entspannt und andererseits hellwach, um sofort eine Handlung setzen zu können. Die Regulation des Tonus obliegt weitgehend dem vegetativen Nervensystem . Wird der Parasympathikus aktiviert kehren Ruhe und Gleichmäßigkeit der rhythmischen Vorgänge ein (Puls, Atmung, usw.) Der sonst so aktive Sympathikus kann sich erholen unser Nervensystem kann sich wieder aufladen.

Nun werden Sie sich fragen, wie mache ich Meditation in meinem hektischen Alltag - wie soll das funktionieren????

Eine Möglichkeit ist Selbstbeobachtung. Die bewusste, fühlende Verbindung zur eigenen Befindlichkeit als Ausgangspunkt. Osho sagt: Meditation. ist Beobachtung und er meint damit, sich selbst aus einer neutralen Haltung zu beobachten. Es entsteht dadurch eine gewisse Distanz zu den eigenen Emotionen und Gedanken. Dafür ist es aber notwendig im Vorfeld über die eigene Befindlichkeit Bescheid zu wissen. Die Aufmerksamkeit, das Bewusstsein auf seinen Körper, auf die Emotionen, sowie auch auf seine Gedankenstruktur zu lenken. Bei dieser Übung werden Sie eine individuelle Matrix ihres Fühlens und strategischen Denkens entdecken. Dies sind die Programme und Erfahrungsschätze aus der Vergangenheit, die in den jetzigen Moment einfließen, und diesen beeinflussen. Die Distanz des Beobachtens schafft einen neutraleren Raum zwischen den Befindlichkeiten und der Reaktion darauf.
Neutral zu beobachten bedeutet nicht , dass der Kontakt zu sich selbst verloren geht, sondern vielmehr der identifizierte Kontakt zu sich selbst neutralisiert wird. Das Selbst bekommt mehr Raum . Dies ist auch der Beginn für den Kontakt mit dem Hohen Selbst - dh. die innere Stimme hat die Möglichkeit lauter zu werden - wir können sie hören...

Wenn nun Osho sagt: Meditation ist Beobachtung

Aus dieser Beobachtung folgt noch ein weiterer Schritt: Zuerst beobachten und spüren Sie sich dann begeben Sie sich in die neutrale Haltung des Beobachtens und daraus entsteht wieder ein neuer Raum - ein Drittes - der Raum zwischen dem Ich und dem Selbst. Die neutrale Beobachtung ist die erste Instanz des Selbst - das Bewusstsein hat eine Distanz zum Ego erschaffen . Die Ausdehnung dieses Raumes ist das Ziel der Meditation - sodaß sich der Raum im Inneren vergrößert und ausdehnt, über die Grenzen des Körpers, der Emotionen und Gedanken hinaus. Dieser Raum ist das Potenzial - der Raum aller Möglichkeiten, oder auch Stille oder Leere oder Seelenraum usw. Es ist die Ausdehnung des Bewusstseins auf den Moment, frei von Vergangenheit und Zukunft - dh. frei Projektion - ist reine Meditation. Sie ist nichts besonders - sie ist - und sie schafft Raum.

Durch das Resonanzprinzip, welches besagt, dass sich gleiches anzieht, wird sich auch im äußeren Leben mehr Raum, bzw. mehr Möglichkeiten für ein "gutes" Leben einstellen. Es wirkt dann magisch auf uns, wenn sich der Fluß des Lebens ausbreitet und ohne unser Wollen oder Sollen einen Weg zeigt.

Wie alles im menschlichen Leben, braucht es der Aufmerksamkeit und der Übung, dass uns Meditation passieren kann, denn man kann sie nicht machen, sondern nur die Umstände erschaffen, dass Meditation = Präsenz im Augenblick , möglich ist. Das Hohe Selbst hat seinen Raum bekommen und wir können den Kontakt aufnehmen.

Gelingt es uns nun - durch Meditation - den Kontakt zu unserem Ursprung - der Ursprung aller Energie (und Gesundheit) herzustellen, so aktivieren wir diese Qualität und geben nun dieser Energie des Ursprungs mehr Raum. Das HS beleuchtet Probleme oder Ängste , die aus dem Ego stammen, in einer umfassenderen Art und Weise. Das HS erkennt Ursachen und führt in eine stille, annehmende Qualität des Seins und auch der Probleme. Heilung passiert durch Transformation des Ego`s , sei es nun im Körper, emotional oder mental, durch die annehmende, liebevolle Qualität des HS.

Meditation schafft die Verbindung zum HS, welches uns - wenn wir es zulassen - führt und leitet in einer großzügigen Art und Weise. Die Aussicht ist, ein in sich stilles, aber im Außen ereignisreiches Leben, welches durchaus sehr wild oder lebendig gestaltet ist und dennoch im Selbst ruht. Das Bewusstsein hat sich vom Beobachter zum Beobachtenden ausgedehnt.

Buchtipps:

• Schritte der Achtsamkeit - von Thich Nhat Hanh Verlag Herder Spektrum ISBN 3-451-04890-6
• Einverstanden Sein - von Shalila Sharamon und Bodo J. Baginksi Verlag Windpferd ISBN 3-89385-086-4
• Bewusstsein - von Osho, Verlag Heyne ISBN 3-453-86884-6
• Meditationsführer - von Ohso Verlag Goldmann ISBN 3-442-21609-5

Ein Artikel von Sonja Lenger - EnergieTherapeutin

Sonja Lenger - EnergieTherapeutin

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