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Was ist Supervision? Methode

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Supervision

Supervision ist eine Form der Beratung für Mitarbeiter in psychosozialen Berufen. Supervisionen werden von einem Supervisor, der zumeist eine entsprechende Qualifikation oder Zusatzausbildung hat, geleitet. Einzelpersonen, Gruppen und Organisationen lernen in der Supervision, ihr berufliches oder ehrenamtliches Handeln zu prüfen und zu verbessern.

Die Supervision ist eine Innenschau in Bezug auf die eigene beratende Tätigkeit.

Wie geht es mir konkret in meiner Arbeit? Wo „hänge“ ich? Es hilft durch einen professionellen Blick eines neutralen anderen Beraters die eigene Arbeit professionell zu hinterfragen und zu beleuchten.
Man unterscheiden folgende Arten von Supervision:
• Teamsupervision
• Gruppensupervision
• Einzelsupervision
• Fallsupervision

Teamsupervision:
Sie findet bei miteinander arbeitenden Teams statt. Die SupervisorInnen kommen oft zum Arbeitsplatz des Teams und beleuchten dort die jeweiligen Themen.
Z.B.: Teamdynamiken, Probleme mit Vorgesetzten, aber auch KlientInnenfälle (siehe Fallsupervision). Sie findet im Schnitt 10x pro Jahr statt. Die Vorgesetzten sollten eher nicht dabei sein. Nach etwa 3-4 Jahren spätestens sollte ein Wechsel stattfinden, da SupervisorInnen sonst Gefahr laufen nicht mehr neutral zu sein.

Gruppensupervision:
Offene oder geschlossene Gruppensupervisionen sind Termine an denen etwa 10 BeraterInnen teilnehmen (aus verschiedenen Methoden) und mit SupervisorInnen über ihre Arbeit sprechen. Bei offenen Gruppen ändert sich die Zusammenstellung der Gruppe, geschlossene bleiben für eine ganze Zeit lang gleich.

Einzelsupervision:
Findet einzeln statt. Der Supervisand (BeraterIn mit Thema) kommt (meist) in die Praxis des Supervisors (BeraterIn) und spricht über Arbeitsthemen. Egal mit welcher Methode man arbeitet, regelmäßige Supervision ist wichtig, um klar und handlungsfähig zu bleiben. Die eigene Reflektion sollte Teil der professionellen Arbeit sein. Manche BeraterInnen gehen regelmäßig in einem speziellen Rhythmus, manche gehen nur dann, wenn ein konkretes Thema ansteht. Erfahrungsgemäß hat man gerne „zu viel zu tun“, daher empfehle ich persönlich einen Rhythmus von 1-2 Supervisionen pro Monat um klar und gut arbeiten zu können.

Fallsupervision:
In allen genannten Supervisionformen können auch „Fälle“ besprochen werden, also konkrete Probleme mit einer konkreten Person, die zur Beratung kommt. Mögliche Ursachen sind: eigene blinde Flecken, die es verhindern die richtigen Fragen zu stellen oder gewisse Themen anzusprechen. Oder schwierige, sehr komplexe Fälle, bei denen man einfach Unterstützung braucht.

Es gibt sehr klassische Supervisionsformen, bei denen primär gesprochen wird, aber auch immer mehr kreative Ansätze in Kombination mit Aufstellungsarbeit, Skulpturarbeit und viele andere kreative Techniken.

Ein Artikel von Mag. Claudia Schwab-Eckl - Supervisorin

Mag. Claudia Schwab-Eckl - Supervisorin

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