aktuelle Zeitqualität Oktober 2020

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Seit dem Eintritt der Sonne ins Zeichen der Waage, dem Herbstbeginn am 23.9., wurden die Tage wieder kürzer. Der Herbst ist eine Zeit, in welcher man sich wieder mehr zurückzieht, vielleicht Zeit für Beziehung findet und auch die Farbpracht dieser Jahreszeit genießen kann.

Gerade Waage-betonte Menschen haben ein großes Bedürfnis nach Partnerschaft, denn erst über das Du erfährt ein Waage-Typ sich selbst. Die Gefahr besteht darin, es allen recht machen zu wollen und bei zu großer "Du-Bezogenheit" in Projektionen zu verfallen. Ebenso ist der Sinn für Schönheit und Ästhetik, Kunst und Kultur dem Zeichen Waage zugeordnet, über welches die Venus herrscht. Menschen mit positiver Betonung dieser Energie im Horoskop verfügen über Charme und diplomatisches Geschick und haben ein großes Harmoniebedürfnis. Die Lernaufgabe besteht darin, eine gefestigte eigene Meinung zu haben und diese auch zu vertreten. Da Waage zu den Luftzeichen gehört, ist der Intellekt ebenso wie der Drang und die aktive Suche nach geistiger Anregung und neuem Wissen betont.




      Symbolon Karte " die Waage"
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Gleich am 1.10. starten wir mit einem Vollmond in den Oktober, wobei die Waage-Sonne dem Widder-Mond von der Erde aus gesehen gegenüber steht. Hier geht es um die Vereinbarung der polaren männlichen und weiblichen Kräfte und durch die Nähe des Mondes zu Chiron, der unsere wunden Punkte symbolisiert, könnten sich alte Verletzungen verstärkt bemerkbar machen. Sich dann einfach nur anzupassen, um auszugleichen ist ebenso wenig ratsam wie der Versuch, die eigenen Anliegen vehement zu verteidigen.

Vielleicht verhilft der Wechsel von Liebesplanet Venus vom Löwen ins vernuftbetonte Jungfrau-Zeichen am 2.10 zu etwas mehr Besonnenheit, denn Kriegsplanet Mars ist im Oktober weiterhin im Retourgang in seinem Heimatzeichen Widder unterwegs (siehe September-News) und bildet Spannungen zu Saturn, Pluto und Jupiter im Steinbock. Da bei rückläufigem Mars die Tatenergien ohnehin nicht unmittelbar zur Verfügung stehen, können diese Spannungen für noch mehr Frust sorgen, weil manchmal einfach nichts weiterzugehen scheint (Mars/Saturn). Vor Machtspielen und Zwanghaftigkeit (Mars/Pluto) ist aber ebenso abzuraten wie vor missionarischem Übereifer (Mars/Jupiter). Sonst könnten die Kräfte wie ein Bumerang auf einen zurückkommen.

Das Jahr 2020 ist ohnehin wie wir alle wissen ein epochales Wandlungsjahr. In der Astrologie ist es daran erkennbar, dass die drei langsam laufenden Planeten Pluto, Saturn und Jupiter im Steinbock unterwegs sind und sich dort zu neuen Planeten-Zyklen treffen, was immer mit großen Entwicklungen einhergeht. Derzeit sind wir wieder besonders zur Toleranz aufgefordert, denn die Corona-Krise geht mit einer starken Polarisierung einher. Während auf der einen extremen Seite jene, welche die Maßnahmen und Zahlen kritisch hinterfragen pauschal als CovIdioten und Verschwörungstheoretiker bezeichnet werden, gibt es auf der anderen Seite auch abstruse Theorien und ein Nichtanerkennen der potentiellen Gefahren und vor allem der damit einhergehenden Ängste der Menschen. Besonders das Zusammentreffen von Pluto  und Jupiter, welches zum letzten mal am 12.11.2020 stattfinden wird, wirft die Frage auf, ob unser Glaube (Jupiter) wirklich die Wahrheit ist, oder ob es sich nur um die Vorstellung (Pluto) der Wahrheit handelt, welche immer subjektiv ist. Da die Steinbock-Energien u.a. für die Realität, die unabänderliche kosmische Ordnung, das Schicksal stehen, konfrontiert Corona die Menschen auch verstärkt mit der Sterblichkeit.  Am besten, wir richten unsere Aufmerksamkeit auf die Chance, dass die Krise langfristig zu einer realistischen und nachhaltigen (Steinbock), gewandelten (Pluto) Ordung (Saturn) und einem sinnerfüllten (Jupiter) Leben führt. In meiner Jahresvorschau für 2020 (verfasst bereits im November 2019) habe ich über die Pluto/Jupiter Konstellation u.a. folgendes geschrieben: "Wachstum erfolgt in Zyklen und muss verantwortungsbewusst im Einklang mit den Ressourcen stehen (Steinbock). Vielleicht erkennen wir ja als kollektive (Pluto) Wahrheit (Jupiter), dass eine Reduktion auf das Wesentliche kein Verlust ist, sondern Expansion nur zu Gunsten von Stabilität und Nutzbarkeit für uns alle langfristig erfolgreich und sinnvoll ist."

Am 14.10. wird auch Kommunikations- und Verstandesplanet Merkur im Zeichen Skorpion rückläufig und wird erst wieder am 3.11. im Waage-Zeichen direkten Kurs aufnehmen. Einmal mehr geht es um Aufarbeitung, vor allem von Schattenthemen und ums Loslassen. In dieser Zeit stehen also sowohl die Mars- als auch die Merkur-Energien nur unmittelbar zur Verfügung. Keine gute Zeit für große Entscheidungen und zielgerichtete Aktionen. Innehalten und Überprüfen der Lage ist angesagt.

Das Zusammentreffen von Sonne und Mond zum Waage-Neumond am 16.10. steht auch nicht gerade für die sonst Waage-entsprechende Harmonie. Der Neumond steht in Spannung zu Mars und damit auch zu Jupiter, Saturn und Pluto. Somit werden die Energien der oben beschriebenen Mars-Spannungsaspekte noch zentraler spürbar.

Im Oktober finden diesmal sogar 2 Vollmonde statt, man nennt den 2. Vollmond des Monats dann "Blue Moon", den wir am 31.10. auf der Achse Stier-Skorpion sehen werden (er sieht aber nicht anders aus wie jeder andere Vollmond ;). Hier geht es um Themen wie Werte und Loslassen. Da sich zum Stier-Mond Freiheits- und Veränderungsplanet Uranus dazu gesellt, werden wir einmal mehr In dieser besonderen Zeit verstärkt mit dem Wertewandel konfrontiert. Außerdem wechselt Lilith am 21.10 in das Stier-Zeichen und deckt dort zusätzlich Schattenthemen unseres Umgangs mit Werten und auch mit unseren Ressourcen auf. Über den Durchlauf von Uranus durch das Stier-Zeichen habe ich ausführlich in meinen Jahresvorschauen geschrieben. Hier ein Ausschnitt aus der Jahresvorschau für 2019"Kollektiv gesehen trägt das Aufeinandertreffen von diesen beiden sehr unterschiedlichen Energien das Potential für eine grundlegende und radikale Veränderung unserer Finanz- und Wertesysteme in sich. In den nächsten Jahren müssen wir vielleicht einiges Liebgewonnenes loslassen, um uns für völlig neuartige Sichtweisen zu öffen - auch wenn es zunächst vielen Angst macht. Es wäre wünschenswert, dass die Zeit des Uranus-Durchlaufs durch den Stier uns dazu verhilft, alte Wertestrukturen zu erneuern, um allen Menschen ein wirklich freies und eigenbestimmtes Leben zu ermöglichen.Vielleicht finden wir zu völlig neuen kollektiven Werten."

Text von Nadja Ehritz - mehr Infos unter www.neela.at  




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