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Krafttier - Flusskrebs Artikel

Krafttier - Flusskrebs

"Gedankenhygiene"

Der europäische Flusskrebs oder Edelkrebs kommt in ganz Europa vor. Ursprünglich besiedelten viele Vertreter dieser Art langsam fließende Flüsse und Bäche, Seen, Teiche und Gräben. Er stellt hohe Ansprüche an die Wasserqualität und lebt in Höhlen unter Wasser. Im Mittelalter wurde der Flusskrebs in der Fastenzeit an bischöflichen Tischen serviert und war als Abwechslung im Speiseplan sehr beliebt.

 

 

Ende 19. Jahrhundert wurde er durch eine Pilzkrankheit fast ausgerottet. Seither ist er sehr selten. Restbestände kommen vereinzelt noch in isolierten Gewässern vor, wo sich die Krebspest nicht ausbreiten konnte. Aus wirtschaftlichen Überlegungen wurde als Ersatz für den europäischen Flusskrebs bereits im Jahre 1890 der amerikanische Flusskrebs, erkennbar an den roten Querbänder am Hinterleib, in Berlin eingesetzt. Dieser ist gegen die Krebspest immun und ist auch in verschmutztem Wasser noch lebensfähig.

Heute lebt der amerikanische Flusskrebs in ganz Europa und ist zu einem festen Bestandteil unserer Tierwelt geworden. Flusskrebse sind nachtaktiv, sie fressen alle möglichen Kleintiere, Aas und Pflanzen. Die Flusskrebse werden ohne Larvenstadium in den Eiern fertig ausgebildet. Nach dem Schlüpfen ist ihr Vorderkörper noch prall mit Dotter gefüllt. Bis dieser Vorrat aufgezehrt ist, halten sich die jungen Krebse noch an der Mutter fest. Danach beginnen sie ein selbständiges Leben, welches immerhin zwanzig Jahre dauern kann.

 

Krafttier Botschaft Flusskrebs

Haben Sie eine Begegnung mit einem Flusskrebs gehabt, wird es Zeit für Sie, Ihre Umgangsformen genauer zu betrachten. Beginnen Sie aber nicht gleich bei Ihrem Umfeld. Zuerst schauen Sie sich doch einmal an, welche innere Atmosphäre Sie sich selber erschaffen haben. Ist es möglich, dass Sie sich durch Selbstkritik, Neid, durch Groll, durch Unzufriedenheit oder durch ein ähnliches negatives Gefühl selber vergiften? Wie oft ertappen Sie Ihre Gedanken dabei, dass Sie sich in eine der ewigen, negativen Schlaufen eingeklickt haben und das alte Leidenslied vor sich her beten.

Der Flusskrebs ermahnt Sie, dies zu stoppen, innezuhalten und Ihr Fühlen und Ihr Denken zu klären. Wie oft kommt es doch vor, dass wir uns selber mit Sorgen und bedrohlichen Vorstellungen ins eigene Fleisch kneifen und uns den Moment vermiesen. Dabei ist diese Selbstvergiftung nicht einmal Ihre ganz persönliche Geschichte. Es ist wie eine traditionelle Strömung, in welche man hineingezogen wird. Vor allem eine Begegnung mit dem Edelkrebs, dem europäischen Flusskrebs, fordert Sie auf, nun sehr genau darauf zu achten, im klaren Wasser zu bleiben. Achten Sie diszipliniert auf freudvolle, lichte Gefühle, suchen Sie innere Klarheit und äußeren Frieden, weichen Sie negativen Informationen, negativen Menschen oder belastenden Situationen bewusst aus. Seien Sie ruhig etwas zimperlich und empfindlich.

Der amerikanische Flusskrebs rät Ihnen eher dazu, Gedankenhygiene zu betreiben und sich immer wieder bewusst von diesen negativen selbstkritischen Gedanken und Gefühlen zu trennen, welche dem heutigen Trend entsprechen. Machen Sie sich zum Beispiel nicht dauernd wieder schlecht mit Gedanken wie: „Ich bin dick, ich bin hässlich, ich bin dumm.“ Auch die Vergleiche mit sogenannten Idealen sind destruktiv, genauso die Kritik an geleisteter Arbeit oder am eigenen Ausdruck.

Es ist nicht einzusehen, wieso eine Frau ein Essen auf den Tisch stellt und sich bereits entschuldigt, dass Sie eben nicht so gut kochen kann und es daher nur etwas Einfaches ist. Oder ein Mann, der eine sportliche Leistung erbringt und dann sofort darauf hinweisen muss, dass er nicht so ganz in Bestform ist. Mit solchen oder ähnlichen Erniedrigungen verletzen Sie sich erstens selber und zudem erlauben Sie den anderen, an diesem Schlag gegen Sie mitzuwirken.

 

Dieser Artikel ist ein Auszug aus dem Buch "Tierisch gut - Tiere ein Spiegel der Seele" von Regula Meyer









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