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Krafttier - Marderhund Artikel

Krafttier - Marderhund

"Partnerschaftliche Beziehung"

Ursprünglich stammte der Marderhund aus Japan und Ostsibirien. Von dort gelangte er nach Korea und bis in die europäischen Bereiche der Sowjetunion. Ob absichtlich ausgesetzt oder von Fellfarmen entkommene Tiere, die Lebensbedingungen in den weiten, feuchten, bewaldeten Gebieten der Tundren haben der Verbreitung des gemütlichen, sehr heimlichen Kerls in den Westen Vorschub geleistet.

 

 

Der Marderhund war und ist ein sehr beliebter Pelzlieferant Sein Fell ist sehr langhaarig und extrem dicht. Dadurch sieht der – auch“ Waschbär- Hund“ oder Japanhund genannte - Marderhund, recht kugelig aus.

Heute ist er in weiten Teilen nördlich der Alpen heimisch. Die etwa fuchsgroßen Marderhunde sind Allesfresser. Sie ernähren sich von Mäusen, Amphibien, Pflanzen, Früchten und Fischen, aber auch von Aas und gerne plündern sie Nester von Bodenbrütern. Marderhunde leben paarweise. Sie halten als einzige Art der Hundeartigen in selbst gegrabenen, gut ausgepolsterten Erdbauten eine Winterruhe. In diesen Bauten werden im Frühjahr zwischen April und Mai auch die Welpen geboren. Beide Eltern kümmern sich um die Jungen und lehren ihnen auf gemeinsamen Jagdgängen alles Wichtige fürs Leben. Wird ein Marderhundwelpe liebevoll von Menschen aufgezogen, wird er sehr zahm.

 

Krafttier Botschaft Marderhund

Der Marderhund hat Ihre Aufmerksamkeit auf sich gezogen, um Sie auf die partnerschaftliche Beziehung hinzuweisen. Ob Mann oder Frau, Sie sind in sich ein ganzheitliches Individuum, und eigentlich braucht niemand jemanden, um ganz zu sein. Partnerschaft ist demzufolge keine Notwendigkeit für unser physisches Wohlbefinden. Für sehr viele Menschen ist es aber wichtig, ein andersgeschlechtliches Gegenüber zu haben, auf welchen man sich mit seinem ganzen Sein beziehen kann.

Der Ausdruck in der Partnerschaft sollte bei beiden Partnern immer deutlich in der eigenen geschlechtlichen Rolle bleiben. Damit will der Marderhund Sie aber nicht auf die gesellschaftliche Meinung der Geschlechterrolle hinweisen, sondern vielmehr auf die, die aus ihrer persönlichen Partnerschaft erwächst. Ist Ihnen der Marderhund begegnet und Sie sind ein eingefleischter Single, hat das heimliche Tier auch Ihnen eine Botschaft gebracht: Bevor Sie nämlich die Rolle des männlichen und weiblichen Prinzips im Außen definieren können, ist es sinnvoll dies in sich selber zu tun. Prüfen Sie genau, ob das, wie Sie nach außen auftreten, wie Sie sich in Ihrer Rolle als Mann oder Frau geben, tatsächlich dem entspricht, wie Sie im Innern gestrickt sind.

Der Marderhund kommt meistens aus der Nacht und so kommt seine Botschaft auch stark aus der inneren Weiblichkeit. Die Weiblichkeit, die sich auch nicht darum schert, ob ein Verhalten einem Gesellschaftstrend entspricht oder nicht, der es vielmehr darum geht, dass der individuelle Mensch durch sein Verhalten lernt und wächst. Machen Sie sich bewusst, wie sich Ihre weiblichen, empfänglichen Seiten mit Ihrer Freude und Lust am Handeln, Wirken, Ausdrücken und Kämpfen in harmonische Beziehungen gebracht werden können. Vielleicht will er Sie darauf aufmerksam machen, dass Sie als Mann zwar ein harter Kerl sind, aber damit Ihre sensiblen Seiten ordentlich in Bedrängnis bringen? Oder dass Sie als Frau ein wahrer Engel sind, doch die eigenen Lebenskräfte wie eine Wegwerfware behandeln?

Wie immer Ihr inneres Verhältnis zu sich selber ist, es wird sich in Ihrer Partnerschaft widerspiegeln. Und es kann Ihnen nie gelingen, jemand anderen außer sich selber für Beziehungsmissstände ganz verantwortlich zu machen. Nehmen Sie die Botschaft des Marderhundes an und lassen Sie die weiblichen und männlichen Seiten in Ihnen einen eigenen, kraftvollen Ausdruck finden. Und Sie werden erkennen, dass das, was Sie so mit Ihren Mitmenschen austauschen können, viel Freude bereitet.

 

Dieser Artikel ist ein Auszug aus dem Buch "Tierisch gut - Tiere ein Spiegel der Seele" von Regula Meyer









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