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Krafttier - Auerhahn Artikel

Krafttier - Auerhahn

"Verantwortung"

Der Auerhahn zählt zu den Raufußhühnern. Der stolze Vogel ist auf lockere Wälder, vorwiegend Nadelwälder mit reichlichem Bodenwuchs und einem hohen Anteil an Grenzlinien zu offenen Wiesen angewiesen. Diese Bedingungen findet er einzig im Norden in den weiten Taiga Wälder und in den Alpen an den Waldgrenzen. Seit dem Krieg sind die Bestände in Mitteleuropa stark zurückgegangen und an vielen Orten ist der Auerhahn ganz verschwunden. Auffallend bei den Auerhühnern ist der sehr deutliche Unterschied der Geschlechter.

 


Das Körpergewicht des Hahnes ist um das Zwei- bis Dreifache höher als das der Henne. Der Hahn ist vorwiegend dunkelbraun und schwarz mit weißen Abzeichen an den Flügeln und an den Schwanzfedern. Ähnlich wie der Pfau kann er seine Schwanzfedern zu einem Rad auffächern. In der Balzzeit treten beim Hahn über den Augen rote Hautwülste, die sogenannten Rosen, deutlich hervor. Die Henne ist tarnfarben, rotbraun gesprenkelt und schlicht. Außer im Frühjahr zur Balzzeit leben der Hahn und die Henne getrennt. Die Nacht verbringen die tagaktiven Vögel auf Bäumen. Bei den Auerhühnern herrscht Damenwahl. Die Hähne legen sich mit Gesang und Gehabe mächtig ins Zeug, um die versammelten Damen zu gewinnen.

 

Krafttier Botschaft Auerhahn

Aus der Tiefe der eigenen Weiblichkeit werden Funken des Schicksals geboren, die ins Leberisumfeld gesät werden. Wille, Glaube, Emotionen, Projektionen und Entscheidungen sind Faktoren, welche die eigene Weiblichkeit befruchten. In jedem Augenblick unseres Seins geben wir fruchtbare Samen in den empfänglichen Raum unserer Weiblichkeit. Ob Mann oder Frau, in jedem Menschen ist die Weiblichkeit die Brutstätte der Schicksalssamen, welche wiederum das Leben, die Geschichte befruchten. Der Auerhahn ist in unser Blickfeld gekommen, um uns an die Verantwortung dieser Schöpfungskraft zu erinnern. Die von uns gesäten Samen werden mit Sicherheit wachsen und ihre Wirksamkeit entfalten. Doch sie wachsen nach eigenen Gesetzen in der Zeit. Einiges ist schnell und fast unmittelbar ausgereift und entfaltet sich wirksam im Umfeld. Anderes ist sehr langsam und dessen Wirkung zeigt sich in der Lebensgeschichte sehr viel später. Meistens zu einem Zeitpunkt, wo weder die Ursache noch die Folgen in irgendeiner Weise zum Bewusstsein des Verursachers zu passen scheinen.

Das eigene Schicksal als Folge eigener - zum Teil alter - ursächlicher Faktoren zu akzeptieren, auch wenn das Schicksal hart und schwer ist, die Achtsamkeit im Jetzt zu halten und licht- und liebevoll den Moment zu leben, ist eine Schule, die jedes Wesen auf dem Weg zur geistigen Meisterschaft lernen muss. Der Auerhahn ist in Ihr Leben gekommen, weil er Sie darauf aufmerksam machen will, dass alles, was Sie jetzt erleben, in eigenen Entscheidungen die Ursache hat und dass alles, was sie jetzt verursachen, seine Folgen haben muss. Sie tragen die Verantwortung für Ihr Leben. Sie haben die Kraft und die Möglichkeit, jenes Leben zu leben, das Sie als richtig und gut empfinden. Nehmen Sie nun die Schuldzuweisungen an die Umwelt zurück und erkennen Sie sich. Seien sie achtsam mit sich, denn Sie sind Ihres Glückes Schmied.

 

Dieser Artikel ist ein Auszug aus dem Buch "Tierisch gut - Tiere ein Spiegel der Seele" von Regula Meyer

 









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