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Krafttier - Laus Kopflaus Artikel

Krafttier - Laus, Kopflaus

"Nachdenklichkeit"

Unter dem Begriff Laus will ich auf die Menschenläuse eingehen. Dazu gehören die Filzläuse, die Kleiderläuse und eben die Kopflaus. Diese Kopfläuse sind Parasiten, welche normalerweise ausschließlich in menschlicher Kopfbehaarung leben. Sie sind mit Beinen ausgerüstet, die Ihnen erlauben, sich im Haar gut festzuhalten und voranzukommen. Die Kopflaus ist sehr stabil gebaut.

 

 

 

Bis zu einem Kilogramm Druck hält ihr Körper aus und Kälte erträgt sie bis unter -10° C. Am besten gedeiht sie bei einer Temperatur von ca. 28 °C und das ist auf dem Kopf eines Menschen immer leicht möglich. Sie ernährt sich nur vom menschlichen Blut, das sie etwa alle drei Stunden mittels eines Saug- und Stechrüssels absaugt. Dabei gibt sie eigenen Speichel in die Wunde, um die Blutgerinnung zu verhindern. Dies führt zu einem erheblichen Juckreiz. Nach jeder zweiten Blutmahlzeit legt die geschlechtsreife, weibliche Laus jeweils ein Ei ab, welches sie sicher an den Haarwurzeln klebt. Die Eier der Kopfläuse nennt man Nissen.

Insgesamt kann ein Weibchen in ihrem Leben um die hundert Eier legen. Nach etwa einer Woche schlüpfen die Larven aus, welche mit etwa zwei Wochen geschlechtsreif sind. Es ist eine Irrmeinung, dass schlechtere hygienische Bedingungen eher Kopfläuse anziehen. Die Parasiten fühlen sich in gewaschenen Haaren genauso wohl, wie in ungewaschenen. Die Übertragung der Kopfläuse ist nur über den direkten Kontakt von Kopf zu Kopf möglich. Manchmal auch durch Nissen oder Läuse, die zum Beispiel auf einem Kopfkissen verloren gingen. Sind die Läuse von ihrem Wirt abgefallen, können sie noch etwa einen Tag überleben. In dieser Zeit legt das Weibchen allerdings weiterhin ihre Eier, aus denen nach einer Woche ganz normal die Larven schlüpfen.

 

Krafttier Botschaft Kopflaus

Sind Kopfläuse in Ihr Leben gekommen, ist es kein Grund zur Panik. Erstens gibt es heute gute Mittel, die lästigen Begleiter wieder loszuwerden und zweitens haben die kleinen Quälgeister Ihnen ja auch etwas zu sagen. Die Haare eines Menschen sind sozusagen seine Antennen. Sie kennen den Ausspruch, „da stehen einem die Haare zu Berge“. Die Haare leiten feine Signale und Informationen zu den Nerven. Diese Informationen sind keine Eindrücke, die für den Empfänger formulierbare Gefühle werden. Es sind ganz subtile Wahrnehmungen, die ein Wohlgefühl oder ein Unwohlsein auslösen. Vielleicht ein Signal, das empfangen wird und das nachdenklich stimmt.

Es ist eine weit verbreitete Geste, dass, wer nachdenkt, sich den Kopf kratzt. Wenn nun also Läuse Sie oder ein Mitglied Ihrer Familie heimgesucht haben, dann gibt es etwas, was Ihnen oder vor allem dem Betroffenen sehr zu denken gibt. Meist sind es Umstände, die die betroffene Person nicht benennen kann. Es ist subtil und undefinierbar, aber es raubt Ihnen die innere Ruhe. Häufig sind es Kinder, die von den Läusen befallen sind. Versuchen Sie heraus zu finden, was das Kind oder Sie selber unbewusst stören könnte. Versuchen Sie zu ergründen, was Sie ahnen, was Ihnen die Ruhe raubt. Die Ursache des unguten Gefühls liegt irgendwo in Ihrem Inneren verborgen. Es ist eine Abkehr vom Urvertrauen, welche die Voraussetzung für die Begegnung mit der Laus schafft. Wenn es Ihre Kinder sind, die Kopfläuse haben, so ist es etwas, was die Kinder beschäftigt. Doch meistens ist das, was die Kinder nur ahnen, für die Eltern offensichtlich. Versuchen Sie mit dem betroffenen Kind sehr klar zu sein. Reden Sie nicht mit anderen Leuten in einer Art über das Kind, die es nicht versteht. Und versuchen Sie auch nicht, dem Kind eine Welt vorzugaukeln, die nicht der Wahrheit entspricht. Das betroffene Kind hat gute Antennen und es ist wichtig, dass es lernt, damit umzugehen und dem zu vertrauen, was es spürt.

So, wie Sie mit dem Kind umgehen, das von Läusen heimgesucht wurde, so gehen Sie auch mit sich um, wenn Sie es selber sind, die/der Läuse hat. Nehmen Sie Ihre Wahrnehmung ernst und gaukeln Sie sich nichts vor. Gehen Sie beunruhigenden Gefühlen auf den Grund und versuchen Sie, sich nicht selber als dumm hinzustellen, weil Sie etwas ahnen, das nicht so zu sein scheint. Die Laus hat Ihnen aufgezeigt, dass Sie für Signale empfänglich sind. Wenn Sie dies wertschätzen und beachten, wird es für die Kopfläuse schwieriger sein, Sie in Zukunft so zu belästigen.

 

Dieser Artikel ist ein Auszug aus dem Buch "Tierisch gut - Tiere ein Spiegel der Seele" von Regula Meyer









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