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Krafttier - Speckkäfer Artikel

Krafttier - Speckkäfer

"Ausnutzung"

Der Speckkäfer ist ein Kulturfolger, weltweit verbreitet und vor allem in Wohnungen und Lagerräumen anzutreffen. Da diese Lebensweise keiner jahreszeitlichen Vermehrungsunterbrechung bedarf, verbreitet sich dieser Schädling sehr rasch. Speckkäfer und ihre Larven leben von tierischen Produkten wie Wolle, Leder und Federn und können erhebliche Schäden an Teppichen und Textilien, zoologischen Präparaten, aber auch an Bienenstöcken und Vogelnestern anrichten.

 

 

Der Speckkäfer ist ein kleiner, ovaler, schwarzer Käfer mit kurzen Fühlern und einem graubraunen, felligem Band auf dem Rücken. Seine Larve, die etwas länger als der Käfer selber ist, ist büschelig behaart und häutet sich fünfmal. Zur Verpuppung bohrt sich die Larve in eine Unterlage ein. Der Speckkäfer führt eigentlich ein heimliches Leben. Man kann davon ausgehen, dass eine beachtliche Population existiert, wenn man ihm in der Wohnung oder im Lager öfter begegnet.

 

Krafttier Botschaft Speckkäfer

Ist Ihnen ein Speckkäfer aufgefallen, will er Sie darauf aufmerksam machen, dass Sie zurzeit in Ihrem Leben nicht auf sicherem Boden stehen. Sie sind in einer Situation, in der Sie nach Vorstellungen Anderer funktionieren wollen oder müssen und nicht alles, was Sie jetzt tun und leben, entspricht Ihrer Wirklichkeit. Kann es sein, dass Sie mit ganzer Kraft den Vorstellungen und Ideen Anderer dienen und dabei nicht beachten, dass unterm Strich für Sie nicht einmal die ersehnte Anerkennung winkt? Prüfen Sie genau, inwieweit Sie Ihre existenzielle Sicherheit auf sich selber abstützen oder, wo Sie sich den Vorstellungen des Umfelds quasi verkaufen, weil Sie nur so eine Seins Berechtigung zu erhalten glauben.

Sicher ist, dass jeder Mensch in irgendeiner Weise existenziell von jemand Anderem abhängig ist. Dabei ist es egal, ob die materielle Existenz oder die emotionale angesprochen ist. Die Begegnung mit dem Speckkäfer will Sie eher auffordern, dass „Wie“ in dieser Abhängigkeit zu betrachten als das „Von Wem“. Gehen Sie mit sich selbst Ihre Alltagsbelange durch und fragen Sie sich vor allem bei den Arbeiten, die Sie nicht so gerne mögen, warum Sie das tun? Für wen tun Sie das? Was ist für Sie der Vorzug dieser Arbeit und was würde passieren, wenn Sie es nicht tun würden? Sie werden schnell begreifen, auf welche Situationen Sie die Begegnung mit dem kleinen Schmarotzer hinweisen will. Es ist ratsam, diese Situationen möglichst schnell zu klären. Die Existenzberechtigung eines Menschen ist gegeben, weil er ist.

Alles was ein Mensch zu diesem Sein benötigt, kann er im Normalfall aus sich selber schöpfen. In sozialen Belangen kennt die Menschheit auch eine Form von Existenzberechtigung - die Zugehörigkeit Auch diese ist für das einzelne Individuum von großer Bedeutung, denn ohne soziale Kontakte verkümmert der Mensch. Daher sind wir häufig bereit, in der Gesellschaft für die Zugehörigkeit einen hohen Preis zu zahlen. Und nicht selten grenzt dies bereits an einen Missbrauch. Wenn der Preis für einen sozialen Kontakt nicht mehr im Verhältnis steht zum Nutzen, den das Individuum daraus zieht, hat das Ausnutzen begonnen.

 

Dieser Artikel ist ein Auszug aus dem Buch "Tierisch gut - Tiere ein Spiegel der Seele" von Regula Meyer









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