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Krafttier - Spitzmaus Artikel

Krafttier - Spitzmaus

"Betriebsamkeit", "Konzentration"

Der Familie der Spitzmäuse gehören viele Arten an, welche auf der ganzen Welt - in zum Teil sehr unterschiedlichen Lebensräumen – beheimatet sind. Sie sind Insektenfresser und einige Arten in ihren Reihen zählen zu den kleinsten Säugetieren der Welt. Die in Europa lebende Zwergspitzmaus misst nur gerade fünf Zentimeter ohne Schwanz und wiegt zwischen 2,5 und 6 Gramm.

 

 


Noch kleiner ist die Etruskerspitzmaus, mit einer Körperlänge von 36 bis 53 Millimeter und einem Körpergewicht von 1,2 bis 2,3 Gramm. Die Jungen - und es sind immerhin pro Weibchen zwei bis acht Würfe im Jahr mit zwei bis sieben Jungen - werden mit einem Geburtsgewicht von 0,3 Gramm bei der Zwergspitzmaus und 0,2 Gramm bei der Etruskerspitzmaus geboren. Die Neugeborenen der letzteren Art sind kleiner und leichter als eine Kaffeebohne. Es gibt auch wesentlich größere Arten, die größte misst etwa 200 Millimeter. Eine erstaunliche Leistung der Spitzmäuse ist der Stoffwechsel. Es mutet wie ein Wunder an, dass ein so winziger Körper alle Lebensfunktionen aufrecht erhalten kann. Während der Wintermonate sind die Spitzmäuse Tag und Nacht aktiv und ununterbrochen auf Futtersuche.

Sie haben einen zu kleinen Körper, um genügend Fettreserven anzusetzen, damit sie längere Fresspausen einlegen, oder sogar einen ganzen Winter davon zehren könnten. Sie vertilgen im Verhältnis zum Körpergewicht täglich große Mengen an tierischem Eiweiß. Dadurch sind die Spitzmäuse sehr große Nützlinge bei Schnecken- und Insektenplagen. Die winzigen Tiere sind sehr flink und außerordentlich betriebsam. Ihre Höhlen graben sie nicht selber. Sie benutzen Höhlen und Gänge anderer Mäuse oder natürliche Ritzen und Spalten zwischen Steinen. Über die Häufigkeit der Spitzmausarten gibt es keine gesicherten Aussagen. Es ist schwierig, diese flinken und heimlichen Winzlinge mit ihren langen spitzen Gesichtern zu erfassen.

 

Krafttier Botschaft Spitzmaus

Haben Sie eine Begegnung mit einer Spitzmaus gehabt, deutet dies darauf hin, dass Sie jetzt in die Hände spucken und Ihre Leistung steigern sollen. Es geht um ein Thema, das im Moment ansteht, Ihnen oft zu denken gibt. Es ist bei der Botschaft der Spitzmaus wichtig zu verstehen, dass sie nicht unbedingt die direkte Arbeit als solches meint, sondern eher die tausend Schritte und Entscheidungen, die gemacht werden müssen, damit die eigentliche Arbeit getan werden kann. Die Spitzmaus fordert Sie auf, alle Passivität weitgehend abzulegen und fleißig, strebsam und mit viel Entschlossenheit wirksam zu werden. Es ist möglich, dass es um ein reales Projekt geht, wie zum Beispiel einen Umbau, ein Buch schreiben oder um die Vorbereitung eines Festes. Bei diesen Projekten ist es nun Zeit, sich ganz klar um die Rahmenbedingungen zu kümmern, genau zu planen, seriös vorzubereiten, optimal zu delegieren und während der Arbeit alles genau zu kontrollieren. Seien Sie wachsam, konzentriert und vor allem präsent.

Die Spitzmaus ist ein Insektenfresser und damit zeigt Sie Ihnen auch an, dass Sie darauf bedacht sein müssen, alle Fehler durch Ihre Aufmerksamkeit zu vermeiden. Nicht nur Ihre, sondern auch die Fehler der am Projekt beteiligten Personen können so vermieden werden und damit auch ein möglicher Schaden. Keine Angst, es sind nicht die großen Dinge, die beachtet werden müssen. Es sind immer nur Hinweise auf die kleinen Details, welche einem Menschen auch ohne Fachwissen auffallen können. Beim Umbau müssen Sie kaum die Arbeit des Architekten überwachen, aber das Brett über dem Graben, das nicht mehr sicher aufliegt, sollte entdeckt werden. Die Spitzmaus ist nicht ein Tier, das uns generell warnt, eher ist es so zu verstehen, dass wir den Hinweis bekommen, durch diese Begegnung, mehr zu tun, wacher zu werden, unsere Kraft und unser Talent einzubringen, auch und gerade dort, wo wir uns klein und unnütz vorkommen. Vielleicht beschäftig Sie zurzeit aber auch ein emotionales Thema.

Dann geht es darum, sich damit in aller Form auseinander zu setzen. Suchen Sie nicht die klärende Aussprache, sondern versuchen Sie die Bereiche in sich zu finden, die das Problem festigen. Oft sind es eigene Glaubenssätze und festgefahrene Muster, die eine befreiende Sichtweise verhindern und damit auch die Problemlösung hemmen. Die Spitzmaus rät Ihnen, einmal mit allen Prinzipien, die Sie zu diesem Thema haben - bewusste und auch unbewusste - aufzuräumen und die Möglichkeit zu akzeptieren, dass es auch Wege geben kann, die Sie sich bisher nicht vorstellen konnten. Werden Sie auch bei emotionalen Themen aktiv.

Machen Sie wichtige Erkenntnisschritte und achten Sie darauf, wie sich das Umfeld bewegt, durch das, was Sie heimlich in sich tun. Bedenken Sie jedoch, erste Bewegungen im Umfeld sind oft noch nicht das, was wir uns erhoffen. Wenn wir zum Beispiel mehr Harmonie suchen und in uns erkennen, dass die Vorstellung aufgelöst werden muss, dass meine Harmonie auch die des anderen sein muss, kann es durchaus sein, dass es im ersten Moment ziemlich disharmonisch wird, bevor sich die neuen Erkenntnisse in Ihrem Leben wieder etablieren können.

 

Dieser Artikel ist ein Auszug aus dem Buch "Tierisch gut - Tiere ein Spiegel der Seele" von Regula Meyer









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