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Nachhaltig packen und reisen: So geht’s

Passen Reisen und Nachhaltigkeit wirklich zusammen? Eine Frage, die sich viele Menschen mit Fernweh stellen. Wir alle wissen, dass Flugreisen einen großen Anteil an der CO2-Belastung in der Umwelt haben. Mit der richtigen Planung ist es möglich, im Urlaub auch an die Natur zu denken und keinen umweltschädigenden Fußabdruck zu hinterlassen. Wie das funktioniert, verraten die nachfolgenden Tipps und Tricks.

Die Nutzung von Sonnenenergie ist ein wichtiger Beitrag zur Nachhaltigkeit.

Pixabay @ mrganso CCO Public Domain



Die richtige Unterkunft wählen – hinter die Fassade der Hotellerie blicken

Lange bevor die Reise losgeht, wird die Unterkunft gebucht. Schon an dieser Stelle können Urlauber zu ihrem grünen Fußabdruck beitragen, denn moderne Hotels setzen ihrerseits auf Nachhaltigkeit. Ein gutes Beispiel ist dieses nachhaltige Hotel in Österreich, das auf Faktoren wie regionale Versorgung, Photovoltaik, optimales Abfallmanagement, Wärmerückgewinnung und Plastikreduktion setzt. Solche Unternehmen tragen dazu bei, dass der Urlaub nicht zwingend eine Umweltsünde werden muss.

Koffer nachhaltig packen – das ideale Gepäck für eine grüne Reise

Die Regierung Österreichs trägt mit Hilfsmitteln und Informationen zur Aufklärung im Bereich Nachhaltigkeit bei. Im Fokus steht hier
vor allem das Thema nachhaltiges Einkaufen, denn hier begehen viele Österreicher unbewusste Sünden. Da Shopping oft zu den Urlaubsvorbereitungen gehört ist es wichtig, schon an dieser Stelle auf Nachhaltigkeit zu achten.

Geht es dann ans Kofferpacken, ist die nächste Chance bekommen. Eine Checkliste hilft dabei, das Gepäck so gering wie möglich zu halten. Je kleiner der Koffer ist, desto weniger Treibstoff wird bei der Anreise mit Bus, Bahn oder Auto verwendet. Wer sich auf die nötigsten Utensilien beschränkt und Verbrauchsgüter am Urlaubsort kauft, profitiert. Artikel wie Duschgel, Shampoo und Co. sind fast immer überflüssig, stattdessen eignet sich ein Ganzkörper-Waschstück, das für die gesamte Reise reicht.

Verzichtbar sind Plastiktüten, Einwegflaschen und Wegwerfartikel.
Als Reiseproviant eignen sich stattdessen Mehrwegtrinkflaschen und die gute alte Brotdose.

Die Anreise mit dem Zug hilft dabei, CO2-Emissionen zu reduzieren.

Pixabay @ 652234 CCO Public Domain

Anreise optimal planen – Flugzeug oder doch lieber Bahn?

Keine andere Transportmöglichkeit verursacht so viel Treibhausgas wie das Fliegen. Langstreckenflüge sind besonders bedeutsam und sollten nur dann genutzt werden, wenn es sich nicht vermeiden lässt. Die Wahl einer Urlaubsregion in der Nähe trägt dazu bei, grüner zu reisen und trotzdem Spaß zu haben. Lässt sich der Flug nicht vermeiden, sind Direktflüge die beste Option. Bei Start- und Landevorgang wird eine große Menge CO2 produziert, die so reduziert werden kann. Je nach Fluggesellschaft gibt es außerdem die Möglichkeit, CO2-Kompensationszahlungen zu leisten. Sie reduzieren zwar den ökologischen Fußabdruck nicht, helfen aber dabei, die Schäden für die Natur zu verringern. Besser sind aber Alternativen, um noch nachhaltiger ans Ziel zu kommen.

Besitzer eines Elektro- oder Hybridfahrzeugs kommen umweltfreundlich ans Ziel, da hier keine CO2-Emissionen entstehen. Es ist wichtig zu beachten, dass bei langen Reisen viel Strom benötigt wird. Die Suche nach Ökostrom-Tankstellen trägt dazu bei, die Umweltbilanz zu verbessern.

Eine der nachhaltigsten Reisemöglichkeiten ist die Nutzung der Bahn. In Österreich und anderen EU-Ländern sind die Netze mittlerweile optimal ausgebaut, sodass auch länderübergreifende Reisen kein Problem sind. Verglichen mit der Bilanz eines benzinbetriebenen Autos ist der CO2-Ausstoß mit der Bahn pro Kilometer 15-mal geringer.

Achtung Klimasünde: Eine echte Sünde fürs Klima ist die Kreuzfahrt. Hier werden erhebliche Mengen an CO2-Treibgasen verursacht, hinzu kommt die Verschmutzung der Ozeane. Zwar ist die Kreuzfahrt für viele Menschen ein besonderes Erlebnis, wer aber grüner reisen möchte, verzichtet lieber darauf.

Die richtige Freizeitgestaltung vor Ort – im Einklang mit der Natur

Viele Urlaube sind von spektakulären Ereignissen geprägt. Da warten Abenteuer wie der Ritt auf dem Elefanten oder die Ausfahrt mit dem benzinbetriebenen Quad. Solche Freizeitbeschäftigungen sind leider Gift für die Umwelt. Nun möchte man meinen, dass beim Elefantenritt kein CO2 ausgestoßen wird, umweltfreundlich und im Sinne der Natur ist ein solches Event aber trotzdem nicht.

Gute und ökologische Alternativen zu solchen Extremevents gibt es in großer Vielfalt. Ein schönes Beispiel ist Yoga, ein tiefgehendes Erlebnis für die Sinne, das der Umwelt keinen Schaden zufügt. Viele renommierte Hotels bieten Yoga direkt in der Natur, am Strand und unter freiem Himmel an. Wanderungen in der Natur gehören zu den Urlaubsbeschäftigungen, von denen Geist und Körper profitieren. Um den eigenen Fußabdruck in der Umgebung gering zu halten, sind umweltfreundliche Praktiken wichtig. Es versteht sich von selbst, dass Plastikverpackungen und Müll nicht in die natürliche Umgebung gehören. Wer die Natur erkundet, verlässt sie optimalerweise genau so, wie er sie vorgefunden hat.

Bitte nicht All-inclusive – das ist unterstützte Verschwendung 

Alle Speisen und Getränke kosten keinen Aufpreis, Völlerei bis zum Exzess steht auf der Tagesordnung. Hinter solchen Angeboten steckt eine gigantische Systemindustrie, die nachhaltigen und regionalen Anbietern keine Chance lässt. Die angebotenen Lebensmittel werden von überall auf der Welt importiert, sodass auch in kalten Regionen morgens exotische Früchte und Leckereien aus fernen Ländern zur Verfügung stehen.

Die Mentalität von solchen XL-Buffets ist fast überall gleich – was nicht gegessen wird, landet am Ende im Müll. Der Urlauber muss sich keine Sorgen um seine Verpflegung machen, das Gewissen schlägt allerdings Alarm. Deutlich besser ist eine nachhaltige und regionale Versorgung, um der Natur den nötigen Respekt zu erweisen.

Qualitätshotels bieten in ihrer Küche Speisen an, die aus saisonalen und regional verfügbaren Zutaten hergestellt werden. Diese sind nicht nur schmackhafter, da beim Import oft Qualität verloren geht, sondern auch besser für den grünen Fußabdruck.

Fazit: Nachhaltig Reisen hat nichts mit Verzicht zu tun

Fälschlicherweise wird das Thema Nachhaltigkeit noch immer oft mit Verzicht in Verbindung gebracht. Die Annahme ist falsch, denn grünes Reisen bedeutet nicht, keinen Urlaub mehr zu erleben. Es sind die Kleinigkeiten im Leben und Alltag, die zu einer verbesserten CO2-Bilanz beitragen. Wer mit der Bahn reist statt mit dem Flugzeug, ein nachhaltiges Hotel bucht und ein wenig an morgen denkt, kann guten Gewissens Urlaub machen und ihn genießen.









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