Ernährung - Nahrung als Medizin

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Kresse Artikel

Kresse

Wässern: jeden 2. Tag
Einweichdauer: keine
Empfohlene Temperatur: 18 bis 22 Grad Celsius
Faserwürzelchen:  keine
Erntezeit: nach 6 Tagen
Genießbare Teile: Grünkraut
Roh genießbar: Ja
Zusatzangaben: Geschmack: würzig scharf

 

 

Inhaltsstoffe der Kresse

Typisch für Pflanzen der Kreuzblütler-Familie ist der hohe Gehalt an Senföl, der in Kresse mit 60% vertreten ist. Die Kresse ist aufgrund ihres hohen Vitamingehaltes ein gesundes Nahrungsergänzungsmittel; es sind die Vitamine A, B1, B2, B3, C und D enthalten. Im Gegensatz zu vielen anderen Sprossenarten ist in Kresse nicht viel Protein und kaum Kohlenydrate enthalten. Dafür weiß sie eine vielzahl von Mineralien auf, die da wären Calcium, Kalium, Jod, Niacin, Carotin, Eisen und Phosphor. Wie jedes andere Kraut enthält auch Kresse Enzyme und Hormone.

 

Medizinische Wirkung von Kresse

Kresse gehört zu den natürlichen Heilmitteln, welche heutzutage immer mehr in Mode kommen. Kresse ist nicht nur im Winter ein wichtiger Vitaminlieferant. Mit den vorher genannten Inhaltsstoffen wirkt es wie ein natürliches Antibiotikum. Kresse reinigt das Blut, regt die Verdauung an und fördert den Stoffwechsel. Die Bitter- und Aromastoffe der Senföle nehmen positiven Einfluss auf die Nierentätigkeit. Kresse war und ist eine ausgezeichnete Vorbeugung gegen Infektionen und unterstützt die Immunabwehr. Man sagt sie regt die Produktion der roten Blutkörperchen an und wirkt sowohl vorbeugend als auch erfrischend bei der jährliche anstehenden Frühjahrsmüdigkeit.

 

Wie schmeckt Kresse?

Kresse hat einen beißend scharfen Geschmack, welcher dem Geschmack von Rettich oder Senf ähneld. Die Schärfe kommt von dem in Kresse enthaltenen ätherischen Senföl.

 

Woher bekommt man Kresse oder Kressesamen?

Das ausgewachsene Kressegrünkraut bekommt man oft schon verzehrfertig in diversen Supermärkten und Reformhäusern. Die Packungen sind meist rechtwinklige Papkartons die oben offen sind. An dieser Öffnung sieht man einen schönen grünen Teppich, dem Grünkraut. Dies spart zwar Zeit ein, jedoch macht es, vor allem mit Kindern, mehr Spaß Kresse selber zu züchten und wachsen zu sehen. Die Samen der Kresse können in Supermärkten, Reformhäusern und im Fachhandel erworben werden, sind aber noch in vielen anderen Geschäften zu finden. Meistens sieht man die Samen dort mit vielen anderen Samentütchen auf einem Ständer, wie man es aus Baumärkten oder Gärtnereien kennt. Auch kann man sich die Samen selber züchten, in dem man sich eine fertige Packung kauft und ein paar dieser Pflänzchen stehen lässt bis sich die Samenschoten bilden.

 

So keimt die Kresse

Ähnlich wie die Mungbohne ist Kresse für den Einstieg für den Sprossenzüchter empfehlenswert. Dies hängt mit der einfachen Aufzucht des Grünkrauts zusammen. Die Kressesamen können leicht und schnell eingepflanzt werden, da sie nicht eingeweicht werden müssen. Die Samen müssen nur auf einer Unterlage gelegt werden, die etwas Wasser einsaugt (Watte, Taschentuch oder Klopapier) und Wurzeln ziehen lässt. Da die Samen aufquellen sollten sie nicht zu nah aneinander gesäät werden. Auch Hydrogeräte mit Papiereinlagen oder einem feuchten Tuch sind geeignet für die Zucht.
Die Keimlinge müssen alle 2 Tage einmal gewässert werden. Alternativ kann man sie auch mit ein wenig Wasser besprühen. Dabei sollte man Staunässe vermeiden. Bei einer Temperatur von 18-22°C kann die Kresse nach ca. 6 Tagen geerntet werden. Aus 2 EL Samen wachsen 1 ½ Tassen Grünkraut. Die Kressesamen könnten an hellen Orten das ganze Jahr über angebaut werden. Zum Essen wird nur der obere Teil abgeschnitten und genutzt. Es gibt viele lustige Anbauvariationen die für Kinder interessant sind, wie gesagt das die Eierschale mit den Kressehaaren oder spezielle Tonschafe denen man mit Kresse einen Pelz verpassen kann. Der absolute Vorteil gegenüber fertiger Supermarkt-Kresse ist die Geschmacksqualität der selbstgezogenen Kresse.

 

Kresse in der Küche oder auf dem Butterbrot

Wegen den starken Geschmack von Kresse kann es wunderbar als Würzmittel in Salaten eingesetzt werden, als Saucen und Dressings. Aber auch die Verwendung auf kalten Aufstrichen ist sehr beliebt, zum Beispiel in Kräuterbutter oder aufgestreut auf normalen Käse. Frisch geerntet schmecken die Keimlinge wunderbar auf Frischkäse oder Quark. Aber auch andere Gerichte profitieren von den Sprossen. Klein gehackt kann Kresse vor dem servieren auch auf Gemüsesuppen oder Eierspeisen gestreut werden. Vor allem im Winter bietet Kresse eine sehr gesunde Bereicherung und ist auch unter dem Jahr eine natürlich Abwechslung.





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