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Krafttier - Rind Artikel

Krafttier - Rind

"Fülle"

Wiederkäuern und sind reine Vegetarier. Rinder wurden vom Menschen erst nach den Ziegen und Schafen in Obhut genommen und gezüchtet. Sie dienen als Zugtiere im Ackerbau und liefern außerdem noch Fleisch, Milch, Leder und Hom. Die gute soziale Ordnung in einer Rinderherde macht die Tiere leicht führbar. In vielen Kulturen gelten Rinder als heilige Tiere. Gelassen und ruhig schenken sie uns Menschen ihre Kraft, ihre Milch, ihren Körper und gar ihre Jungen.

 

 

Wer einer wiederkauenden Kuh auf der Weide zuschaut, spürt eine große meditative Kraft, die von ihr ausgeht. Es sieht aus, als halte das Tier eine innere Zwiesprache mit Gott. Kauend bittet sie Gott um Kraft und Überfluss für sich, ihr Kalb und die Menschen, die sie ernährt. Das einfache Gras und Heu, welches sie für sich als Nahrung aufnimmt, verwandelt sie in herrliche Milch, in kräftiges Fleisch, in eine enorme Körperkraft und in starke Knochen und Hörner.

Krafttier Botschaft Rind

Rinder erinnern uns Menschen an die unendliche Fülle der Schöpfung. Sie lehren uns, wie wir durch bedingungslose Annahme und Aufnahme dessen, was unser Leben uns beschert, reich werden. Reichtum hat mit Überfluss zu tun. Reichtum hat auch mit offenem Empfangen und großherzigem Verschenken zu tun. Die Hand reichen, leitet sich genauso von Reichtum ab, wie reichlich besitzen. Um in der Fülle zu leben, muss der Mensch in erster Linie lernen anzunehmen - anzunehmen mit dem Herzen.

Unsere Hände sind da, um das Nehmen und Geben zu unterstützen. Aber es ist unser Herz, das in Wirklichkeit nimmt und gibt. Pulsschlag um Pulsschlag ist Nehmen und Geben ein ewiger Rhythmus. Öffnen Sie genau jetzt Ihr Herz weit und nehmen Sie genau diesen jetzigen Moment mit allem, was er bietet, in Ihrem Herzen an. Lassen Sie die Essenz des Augenblicks in der stillen inneren Herzenswelt zirkulieren, dann atmen Sie die Liebe aus Ihrem Herzen in Ihr Umfeld aus. Genau dadurch sind Sie ein bisschen reicher geworden.

Der Augenblick hat Sie erfüllt und seine Essenz ist aus Ihrem vollen erfüllten Herzen geflossen. Sie haben den Moment in Ihr Herz eingelassen und seine Essenz weitergegeben - das ist Reichtum. Rinder dienen den Menschen nicht darum, weil sie den Menschen für bedürftig halten. Das Rind lebt in seiner Fülle. In allen Kulturen werden die Rinderrassen für ihre große mit fühlender Liebe geehrt. Dieses bedingungslose Geben vom Überfluss der Natur berührt uns Menschen seit jeher. Die Bisonherden in Nordamerika haben die Menschen über Jahrtauende ernährt und erhalten und mit ihnen auch viele andere Wesen.

 In Indien werden die Kühe als heilig verehrt. Die Germanen verehrten Audhumla, die Saftreiche, die aus Feuer und Eis hervorging. Sie leckte das menschliche Wesen (Buri) frei und nährte es. Von Buri stammt Odin ab. Auch bei den Germanen war Audhumla das Symbol der Üppigkeit. Wenn wir die Rinderzuchten hier bei uns in Europa genau betrachten, müssen wir uns ernsthaft fragen, ob wir noch respektvolles Nehmen und Geben üben, oder ob es nicht zum Teil ein raffgieriges Ausnehmen geworden ist. Die Kuh wird annehmen, was wir ihr geben, was das Leben ihr gibt. Sie wird es in sich verarbeiten und wird uns das geben, was daraus entsteht.

 

Dieser Artikel ist ein Auszug aus dem Buch "Tierisch gut - Tiere ein Spiegel der Seele" von Regula Meyer









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