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Krafttier - Löffler Artikel

Krafttier - Löffler

"Verbundenheit mit den Urpolen"

Der Löffler zählt im weitesten Sinn zu den Ibissen. Er ist ein Stelzvogel und braucht seichte, stehende Gewässer. Mit pendelnden Kopfbewegungen schwenkt der Löffler seinen einzigartigen, an einen Löffel erinnernden Schnabel durch das Wasser. Dabei seiht er aus dem Wasser und dem Schlamm kleine Tiere heraus. Was sich im Schnabel an Nahrung angesammelt hat wird mit einem Ruck des Kopfes und des Schnabels nach oben in den Schlund befördert und geschluckt.

 


Auffallend beim Löffler sind neben der charakteristischen Kopfbewegung auch die langen Schopffedern im Nacken, welche er bei Erregung auffächern kann. Durch die Trockenlegung vieler Sumpfgebiete und auch durch Landwirtschaftsgifte wie Pestizide, sind die Löffler in Europa kaum mehr zu sehen. Einzig am Neusiedlersee und an einigen wenigen Stellen in Deutschland können noch vereinzelte Tiere gesehen werden oder gar kleine Brutkolonien. Der Löffler baut sein Nest meistens am Boden im Schilf. Manchmal wählt er aber auch Bäume oder Felsklippen dafür aus. Löffler und Ibisse sind sehr nahe verwandt, obwohl das Aussehen doch recht verschieden ist. Aus Kreuzungen von Löffler mit dem heiligen Ibis, der in Ägypten lebt, gehen geschlechtsreife, lebensfähige Jungen hervor.

 

Krafttier Botschaft Löffler

Der Löffler erinnert uns an die Verbundenheit mit den Urpolen. Wir sind verbunden mit der Erde, sie ist die Nahrung, gibt die Kraft und die Form. Sie gibt uns Halt. Sie ist die Liebe, die uns umgibt und unser Wachsen begleitet. Wir sind aber auch mit dem Licht verbunden. Das Licht ist die Kraft, der Motor, womit wir unser Wachsen bewegen. Licht erfüllt die Form, formuliert sich in der Form. Liebe umgibt das Licht, setzt durch das Licht Prozesse frei und diese führen zu Verwandlung. Jeder Mensch ist zu einem Teil aus Licht und zu einem Teil aus Liebe. Individuell verbinden wir diese Urpole zu unserem Sein.

Jedes Geschöpf auf der Erde ist eine mögliche Ausdrucksform dieser Verbindung der Urpole in der Zeit. Der Löffler mahnt uns, unser Urteil an uns und an anderen zurückzunehmen. Die Schöpfung ist größer und genialer als wir es mit unserem menschlichen Bewusstsein erdenken können. Was ist, ist vollkommen. Was in den Geschichten davon umgesetzt wird, liegt fest an der Verbundenheit mit der eigenen Vollkommenheit. So entstehen all die dramatischen Geschichten der Menschen zum großen Teil aus der selbst geschaffenen Entfremdung von den Urpolen und durch die Urteile, die wir aus Unwissenheit fallen.

 

Dieser Artikel ist ein Auszug aus dem Buch "Tierisch gut - Tiere ein Spiegel der Seele" von Regula Meyer

 









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