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Das Tor der Stille

Stille schließt nichts aus, kein Geräusch noch nicht mal Lärm. Sie ist der offene Raum, die Unendlichkeit, das Tao, in dem alles und aus dem alles entsteht und in den alles zurückkehrt im selben Moment.

Wenn wir bereit sind auf die Stille selbst zu hören, und nicht nur auf das, was in ihr erscheint, wenn wir uns des unendlichen Raums bewusst bleiben und nicht nur die Phänomene des Innen und Außen wahrnehmen, dann stehen wir in Staunen und Ehrfurcht da und erkennen uns als das was immer ungetrennt war von der Unendlichkeit, der Liebe, dem reinen Bewusst-Sein. 

 Wenn wir hingegen nur auf Worte und Geräusche hören, nicht auf die Quelle aus der sie entsteigen, dann begrenzen wir uns in Anhaftung und Verwicklung, Missverstehen und Verwirrung. Wir erzählen uns dann wieder und wieder selbst und gegenseitig unsere eigene Geschichte von Ich und suchen Bestätigung für diese Geschichte bei anderen - mal freundlich, mal im Streit - doch immer im falschen Glauben, nur der zu sein von dem wir da erzählen. So vertieft sich im ständigen Versuch uns Sicherheit und Bestätigung zu verschaffen, die Identifikation mit einer Person. So verstricken wir uns tiefer und tiefer in die Illusion mit all ihrem Leiden.

Mit wachsender Bewusstheit und wachsender Hingabe werden jedoch die Lücken in diesem Gedankenstrom länger und mehr und mehr wahrnehmbar. In diesen Lücken zwischen den Gedanken dringt die Stille zunächst durch: Die Zeit steht still, der Raum ist unendlich, kein Ich, kein Ego ist mehr da in diesem Moment. So gelingt es auch, selbst wenn starke Emotionen wie Zorn aufkommen, diese weder zu unterdrücken noch zu fördern, sondern unser Bewusstsein zu entspannen. So lösen sich Unklarheit und Verstrickung im Laufe der Zeit auf.

Stille ist vollkommen rein und gleichzeitig  vibrierend in Lebendigkeit. Sie hat nichts dumpfes, nichts Totes an sich. Wir können durch dieses Tor der Stille eintreten und uns tiefer und tiefer sinken lassen. Gleichzeitig werden in diesem Raum der Stille, der sich mehr und mehr auftut Verblendungen mehr und mehr sichtbar und erfahrbar, die bis dahin unter dem Lärm der Gedanken verborgen blieben. Sie lösen sich auf in der Bereitschaft allen Gefühlen und Erfahrungen, die in diesem Raum aufsteigen, zu begegnen und sich der Schutzlosigkeit und Offenheit des unendlichen Raumes hinzugeben.
... bis nichts mehr bleibt als Stille, als Liebe – unendlicher weiter Raum. Dann ist in jeder Aktion und Nicht-Aktion, im Tanzen und im Still-Sitzen, im Sprechen und im Schweigen die Stille und der Frieden des Seins präsent und wahrnehmbar wie ein Duft.

Und gleichzeitig bleiben wir ganz Mensch – ganz da – ganz präsent – ganz wach - ganz lebendig - ganz fühlend.

Ein Artikel von Pyar Troll-Rauch

Pyar Troll-Rauch


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