Macho versus Softie – der Mann V.2012

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Der perfekte Mann

Über die Rollenfindung des modernen Mannes ist schon sehr viel geschrieben worden, doch nur weniges, was wirklich auf der Suche nach dem eigenen Rollenbild weitergeholfen hat. Die Definition, was denn nun das neue Mannsein sein soll, fehlt mir zumindest noch. Und das ist für mich auch gut so. Ich meine es ist endlich Zeit, sich von diesen Rollenbildern zu verabschieden und sich selbst zu entdecken. Ohne den Schutzmantel der geschlechtsspezifischen Rolle.                                                           

Das geht leider nicht von selbst, auch wir Männer müssen etwas dafür tun. Wir müssen auf die Suche, auf unsere persönliche Heldenreise gehen, um zu finden was in uns steckt. Unser Mannsein. Und wir stehen dabei bereits beinah mit dem Rücken an der Wand. Unsere Reisevorbereitungen auf der Couch waren in den letzten Jahren zwar sehr angenehm, wenn wir aber unser Mannsein selbst finden und definieren wollen, müssen wir jetzt endlich auch mal losgehen. Also auf geht’s.

Nachdem - energetisch betrachtet- alles was wir wegzuschieben versuchen, mehr und mehr Energie bekommt und dadurch auch immer belastender für uns wird, kann für mich die Rollenfindung des Mannes nicht durch Verdrängung der Stereotypen-Rollenbilder geschehen. In jedem Mann steckt ein wenig von einem Krieger, einem Jäger und Sammler, einem Siedler, einem Nomaden, einem Häuptling und vielem mehr - archaische Anteile die in uns stecken. Wir können natürlich einfach den Deckel drauf und die Augen zumachen und diese Persönlichkeitsanteile schlichtweg ignorieren, doch fehlt uns Männern dann das Fundament, auf dem wir unsere neue Mannwerdung aufbauen können. Mannwerdung ohne Frieden mit den eigenen männlichen Wurzeln zu schließen, kann aus meiner Erfahrung heraus nicht funktionieren.

Das bewusste Durchleben und Hinauswachsen aus diesen Rollenbildern erscheint mir hingegen viel erfolgversprechender und bietet uns Männern die Chance, mit unseren kriegerischen Anteilen ins Reine zu kommen. Es geht ja nicht darum den Mann von Grund auf zu verbiegen, sondern darum, das Mannsein weiterzuentwickeln und Wohlbefinden in der Jetztzeit zu erreichen. Eben die Entwicklung zum Mann V.2012 einem sich selbst bewussten Mann, der nicht Klischees und Stereotypen sondern sich selbst lebt.

Als Unterstützung auf diesem Wege habe ich mehrere Abendimpulse entwickelt, die dazu dienen, über die urmännlichen Rollenbilder hinauszuwachsen und die energetischen Blockaden, die sich dahinter verbergen, aufzulösen. Im Abendimpuls gehen wir zu den Wurzeln der verschiedenen männlichen Rollenbilder, durchleben sie und lösen sie energetisch auf. Es muss natürlich nicht wirklich Krieg geführt werden, um den Krieger in uns zu entdecken, es müssen nicht alle herumkommandiert werden um den Häuptling in uns zu finden. Diese Konfrontation mit der jeweiligen Rolle passiert im geschützten Rahmen der Naturkräfte im Zuge einer schamanischen Heilreise. In dieser Heilreise werden wir zum Krieger, werden wir zum Siedler und vielem mehr. Wir entdecken die Anteile in uns, lassen sie an diesem Abend einfach ohne Wertung zu und lösen energetisch auf, was aufzulösen ist.

Für jedes Rollenbild gibt es einen Abendimpuls, der seinen Beitrag bei der Entdeckung des eigenen Mannseins leistet. Schließen wir Frieden mit unseren männlichen Wurzeln und lassen wir etwas noch Schöneres daraus hervor wachsen. Den Mann V.2012, den bewussten, kraftvollen und authentischen Mann. Auf diesem Wege wünsche ich euch allen viel Glück und Freude.

Ein Artikel von Georg Pousek

Georg Pousek

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