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Menschen in psychischen Krisen begleiten Artikel

Menschen in psychischen Krisen begleiten

Was ist eine psychische Krise? Allgemein kann gesagt werden, dass eine psychische Krise ein Zustand starker Überforderung der betroffenden Person ist.

 

 




 

Eine psychische Krise kann durch den Tod eines geliebten Menschen, einer Kündigung oder bei länger dauerndem Mobbing entstehen. Eine Krise kann jedoch auch durch viele kleine überfordernde Situationen hervorgerufen werden.

Ob eine Situation als krisenhaft erlebt wird hängt von der Belastbarkeit der betreffenden Person und von der Reaktion des persönlichen Umfelds ab. So kann z.B. eine Scheidung als befreiend erlebt werden, während es für jemand anderen den Verlust seines bisherigen Lebensmodells bedeuten kann.

Während einer Krise wird das bisher gewohnte Leben oft in Frage gestellt und es kommt zu einer gewissen Orientierungslosigkeit. Bisher bewährte Bewältigungsstrategien scheinen plötzlich nicht mehr zu wirken und das führt zu Hoffnungslosigkeit und Verwirrung.

Wie entsteht eine psychische Krise?

Zum einen stellen Entwicklungsprozesse wie etwa die Pubertät oder die Menopause natürliche Veränderungen dar, die allerdings auch krisenhaft erlebt werden können.

Andere Krisen entstehen durch Ereignisse, die weder beabsichtigt noch vorhersehbar waren, z.B. der Tod eines nahen Angehörigen, Missbrauch oder Naturkatastrophen.

Wie werden psychische Krisen verarbeitet?

Bei der Verarbeitung von Krisen können 4 Phasen unterschieden werden:

  1. Schockphase
  2. Reaktionsphase
  3. Bewältigungsphase
  4. Neuorientierung

Die Phasen im Einzelnen:

  1. Schockphase

Diese erste Phase ist gekennzeichnet durch eine gewisse Orientierungslosigkeit und Fassungslosigkeit, aber auch durch ein Leugnen des krisenhaften Ereignisses. Nichts ist mehr so, wie es vor dem krisenhaften Ereignis gewesen ist. Menschen in dieser Phase wirken mitunter, als würden sie wie in Trance durch ihr Leben gehen. Manchmal kommt es zu sehr starken Gefühlsausbrüchen und dann scheint alles wieder „normal“ zu sein. Diese Phase kann von ein paar Tagen bis zu einigen Wochen dauern.

  1. Rektionsphase

In dieser Phase wird das krisenhafte Ereignis realisiert. Es kommt weiterhin zu starken Gefühlsschwankungen und die Frage nach dem Warum wird gestellt. Auch körperliche Symptome wie Rast- und Ruhelosigkeit können auftreten, ebenso wie erhöhte Reizbarkeit. Grundsätzlich kann gesagt werden, dass Menschen in dieser Phase überhaupt nicht belastbar sind und unerwartete Reaktionen zeigen.

Es kann sein, dass es jetzt notwendig wird, professionelle Hilfe anzunehmen. Besonders dann, wenn vermehrt Alkohol und/oder Drogen als Bewältigungsstrategie konsumiert werden. Manchmal ziehen sich Menschen in Krisen von ihrem sozialen Umfeld zurück.

Angehörige oder Freunde sollten sich nun intensiver der betreffenden Person annehmen, um eine eventuelle Selbst- oder Fremdgefährdung zeitgerecht zu bemerken und entsprechende Schritte einzuleiten.

  1. Bewältigungsphase

Nachdem die ersten beiden Phasen durchlaufen wurden, gelingt es nun, das belastende Ereignis zu akzeptieren und mit den Folgen davon umzugehen. Veränderungen können jetzt anerkannt und idealerweise auch als positiv erlebt werden. Es kann ein gewisser emotionaler Abstand zu dem Ereignis hergestellt werden und es kommt auch nicht mehr zu Gefühlsausbrüchen.

  1. Neuorientierung

Betroffene Menschen wenden sich wieder vermehrt ihrem sozialen Umfeld zu; vielleicht erleben sie sich gestärkt und um neue Erkenntnisse bereichert. Das Positive der Krise kann erkannt werden, es können sich neue Gedankenmuster und Verhaltensweisen entwickeln.

In jeder dieser vier Phasen ist der Austausch, das Reden über die Situation sehr wichtig, jedoch kann niemand dazu gezwungen werden. Als Angehörige oder Freunde sollten Sie ein offenes Ohr haben und Bereitschaft zeigen, mit der betroffenen Person zu reden oder ihr zuzuhören. Denn wahrscheinlich ist Zuhören genau das, was die Person in der momentanen Situation braucht. Kluge Ratschläge wie „reiß dich doch zusammen“ sind nicht hilfreich, sie verschlimmern vielleicht das Problem. Hilfreich ist, den Menschen in seiner krisenhaften Situation akzeptieren und ihn begleiten.

 

Autorin:

DSA Silvia Yañez, Systemisches Coaching, Psychologische Beratung, Humanenergetikerin, Spirituelle Arbeit mit Tarot und Kabbala.

Ich begleite seit mehr als zwanzig Jahren Menschen dabei, sich von ihren Blockaden zu lösen und ein unabhängiges und freies Leben mit viel mehr Liebe und Leichtigkeit zu führen.

weitere Infos: https://www.heilsamewege.at

 

 

Hilfsangebote z.B. bei

  • Kriseninterventionszentrum

Tel.: 01/4069595, Montag bis Freitag 8–17 Uhr
Online unter: https://www.kriseninterventionszentrum.at

 

  • Pro mente austria

Österreichischer Dachverband der pro mente
Online unter: https://www.promenteaustria.at

 

Österreichisches Rotes Kreuz

01/529 00





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