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Worauf es bei Bildschirmzeiten wirklich ankommt Artikel

Augengesundheit im Alltag - Worauf es bei Bildschirmzeiten wirklich ankommt

Die Digitalisierung prägt den Alltag wie kaum ein anderer Trend zuvor. Arbeit, Freizeit und soziale Kontakte verlagern sich immer stärker auf digitale Geräte. Bildschirme sind allgegenwärtig – ob im Büro, beim Lernen oder abends auf dem Sofa. Dabei wird oft übersehen, welche Belastung diese ständige Nutzung für die Augen bedeutet. Trockene Augen, Kopfschmerzen oder ein verschwommenes Sehen sind längst keine Seltenheit mehr. Wer versteht, wie sich lange Bildschirmzeiten auf die Augengesundheit auswirken, kann bewusster gegensteuern und Beschwerden vorbeugen.




Die Augen als stille Mitspieler

Augen leisten täglich Höchstarbeit, meist unbemerkt. Beim Arbeiten am Monitor bleibt der Blick oft stundenlang auf eine kurze Distanz fixiert. Die Augenmuskulatur wird dabei einseitig beansprucht, der Lidschlag reduziert sich. Das kann zur Folge haben, dass die Augenoberfläche austrocknet. Auch eine anhaltende Naharbeit führt dazu, dass sich die Augen weniger erholen. Ohne regelmäßige Entlastung werden sie müde, gereizt oder reagieren mit einer erhöhten Lichtempfindlichkeit.


Bildschirmarbeit und ihre unterschätzten Folgen

Lange Stunden vor dem Laptop, ständiges Handy-Scrollen oder Serienabende – all das fordert die Augen täglich heraus. Pausen, gezielte Augenübungen oder Blaulichtfilter helfen, Beschwerden zu reduzieren. Ein erfahrener Optiker kann zudem individuell beraten, welche Brillengläser oder Schutztechniken sinnvoll sind, um langfristig klar und entspannt zu sehen.

Das sogenannte Computer Vision Syndrome, oft auch als „Office-Eye-Syndrom“ bezeichnet, beschreibt die typischen Beschwerden nach langer Bildschirmarbeit. Dazu zählen trockene oder brennende Augen, Druckgefühle und eine abnehmende Konzentration. Besonders kritisch wird es, wenn erste Symptome ignoriert werden und sich über Wochen oder Monate hinweg verschlimmern. Eine rechtzeitige Auseinandersetzung mit den Ursachen ist daher entscheidend.


Die richtige Haltung und Umgebung

Nicht nur der Bildschirm selbst, auch die Arbeitsplatzgestaltung beeinflusst die Augengesundheit. Ein ergonomisch eingerichteter Arbeitsplatz hilft, den Blickwinkel zu optimieren und den Abstand zum Monitor zu regulieren. Empfohlen wird ein Abstand von etwa 50 bis 70 Zentimetern, wobei die Oberkante des Bildschirms auf Augenhöhe oder leicht darunter liegen sollte. Zusätzlich spielt die Raumbeleuchtung eine große Rolle. Blendungen oder starke Kontraste zwischen Bildschirm und Umgebung belasten die Augen zusätzlich. Eine gleichmäßige, nicht zu grelle Beleuchtung wirkt entspannend und unterstützt die visuelle Leistungsfähigkeit.


Regelmäßige Pausen als Schlüssel

Der 20-20-20-Trick bietet eine einfache Möglichkeit, die Augen regelmäßig zu entspannen: Alle 20 Minuten für 20 Sekunden auf einen Punkt in 20 Fuß (etwa 6 Meter) Entfernung blicken. So werden die Augenmuskeln entlastet, der Blick wechselt zwischen Nah- und Ferndistanzen. Neben diesen Mini-Pausen helfen auch kurze Spaziergänge, um den Fokus wieder in die Ferne zu richten und frische Luft zu tanken. Wer sich bewusst Zeit für Entspannung nimmt, schützt nicht nur die Augen, sondern unterstützt auch das allgemeine Wohlbefinden.


Augenübungen für den Alltag

Gezielte Augenübungen lassen sich einfach in den Tag integrieren. Eine Möglichkeit ist das „Palmieren“: Die Handflächen werden sanft über die geschlossenen Augen gelegt, sodass kein Licht mehr eindringt. Diese kurze Dunkelheit wirkt beruhigend und fördert die Durchblutung. Auch das abwechselnde Fokussieren auf nahe und weit entfernte Objekte stärkt die Flexibilität der Augenmuskeln. Schon wenige Minuten täglich können helfen, die Sehkraft zu unterstützen und Müdigkeitserscheinungen zu reduzieren.

Blaulichtfilter und moderne Brillengläser

Blaulicht, das vor allem von LED-Bildschirmen ausgestrahlt wird, steht im Verdacht, die Augen stärker zu belasten und den Schlafrhythmus zu beeinflussen. Spezielle Blaulichtfilter in Brillen oder als Displayfolie sollen diesen Effekt abmildern. Diese Technologien sind besonders sinnvoll, wenn abends noch am Laptop gearbeitet oder am Smartphone gelesen wird. Bei Unsicherheiten, welche Lösung individuell am besten passt, lohnt sich eine Beratung beim Optiker. Dort kann auch geprüft werden, ob zusätzliche Schutzschichten oder Sehstärkenanpassungen nötig sind.

Ernährung und Flüssigkeit nicht vergessen

Auch die Versorgung der Augen mit Nährstoffen spielt eine Rolle. Lebensmittel mit Vitamin A, C und E sowie Omega-3-Fettsäuren unterstützen die Augengesundheit. Fisch, Nüsse, grünes Gemüse oder Karotten sind bekannte Beispiele. Außerdem ist ausreichendes Trinken wichtig, um die Augenoberfläche feucht zu halten. Ein Flüssigkeitsmangel kann die Beschwerden bei langen Bildschirmphasen noch verstärken.

Frühzeitig auf Signale achten

Rote Augen, verschwommenes Sehen oder ein anhaltendes Druckgefühl sollten nicht einfach hingenommen werden. Diese Warnzeichen deuten darauf hin, dass die Augen überlastet sind. Wer rechtzeitig reagiert und Anpassungen im Alltag vornimmt, kann spätere chronische Beschwerden vermeiden. Regelmäßige Augenuntersuchungen helfen, Veränderungen früh zu erkennen und individuell gegenzusteuern.

Fazit: Kleine Maßnahmen mit großer Wirkung

Die Augen sind ein sensibles und zugleich stark belastetes Sinnesorgan. Durch bewusste Pausen, eine ergonomische Gestaltung des Arbeitsplatzes, gezielte Übungen und einen achtsamen Umgang mit digitalen Geräten lässt sich die Augengesundheit im Alltag langfristig erhalten. Kleine Veränderungen machen oft schon einen großen Unterschied und können Beschwerden wie Trockenheit, Brennen oder Kopfschmerzen deutlich reduzieren.

Langfristig profitieren nicht nur die Augen selbst, sondern auch Konzentration, Leistungsfähigkeit und allgemeines Wohlbefinden. Wer früh auf Signale achtet und präventiv handelt, schützt die Sehkraft nachhaltig und ermöglicht sich einen entspannteren Umgang mit der digitalen Welt — ohne ständig unter den Folgen langer Bildschirmzeiten zu leiden.









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