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Hilfe zur Selbsthilfe Artikel

Selbsthilfeübung nicht vergessen!

Die Dornmethode hat sich als Hilfsmittel, um das Hüftgelenk zu richten mit einem großen Behandlungserfolg bewiesen.

Auch andere Gelenke, die im Laufe der Zeit durch Fehlhaltungen unbemerkt verrutschen, können mit den Selbsthilfeübungen wieder ausgeglichen werden.

 

 

 

 


Die Dornmethode und die daraus entwickelten Selbsthilfeübungen


Der Mensch hat in früheren Zeiten körperlich schwer arbeiten müssen. So lag es auf der Hand, dass mit zunehmendem Alter durch die Überbelastung starke körperliche Beschwerden und Beschränkungen an den Gelenken und der Wirbelsäule auftraten.

Heutzutage nutzen wir zahlreiche Hilfsmittel, die uns die schweren körperlichen Arbeiten erleichtern und teilweise sogar abnehmen. Trotzdem gibt es in unserer Zeit mehr und mehr Menschen mit Rückenproblemen. Die Ursache liegt zum einen an einseitigen Bewegungen und Überbelastungen, die wir nicht dementsprechend ausgleichen. Zum anderen spielen Fehlernährung sowie Bewegungsmangel eine wichtige Rolle. Die Dornmethode ist eine manuelle Therapie, bei der die verschobenen Wirbel und die herausgerutschten Gelenke auf eine sanfte und gefühlvolle Art in ihre ideale Position zurückgeschoben werden.
Um diesen Behandlungserfolg möglichst lange beizubehalten, benötigt es die Mitarbeit des Patienten durch DIE SELBSTHILFEÜBUNGEN!

Die Beinlängenkorrektur, die der Dorntherapeut bei der Behandlung ausführt, bleibt leider nicht bestehen. Das Hüftgelenk rutscht wieder heraus, sobald wir eine ungünstige Position beim Sitzen einnehmen(z.B. Beine übereinander schlagen) oder Fehlbewegungen ausführen (z.B. beim Einsteigen ins Auto). Diese Korrektur des Hüftgelenks dürfen wir JEDEN TAG von Neuem durchführen, um einen dauerhaften Erfolg zu gewährleisten. Auch andere Gelenke, die im Laufe der Zeit durch Fehlhaltungen unbemerkt verrutschen, können mit den Selbsthilfeübungen wieder ausgeglichen werden.

Ich möchte mit einer „kleinen Geschichte“ enden, wie ich tagtäglich die Arbeit mit der Dornmethode und den Selbsthilfeübungen erlebe: Eine 75jährige Klientin kommt zu mir in die Behandlung. Ihr Gesicht ist schmerzverzogen von starken Beschwerden im Rücken. Eigentlich steht eine Hüftgelenksoperation an, wie Sie mir erklärt, aber die möchte Sie auf Grund Ihres Alters erst zuallerletzt in Betracht ziehen. Sie hat sich ausgiebig informiert über Alternativmethoden und auch von der Dornmethode gehört. Wir beginnen mit der Beinlängendifferenz und deren Ausgleich und die Klientin empfindet spontan eine Erleichterung Ihrer Beschwerden. Nach der gesamten Behandlung steht die Frau auf, Ihr Gesicht ist entspannt und Sie sagt:“ Das erste Mal seit Monaten habe ich das Gefühl wieder auf zwei gesunden Beinen zu stehen!“
Die Klientin kam nach 7 Monaten noch einmal zu eine Behandlung. Sie trat ein mit den Worten:“ Lieber Herr Wagner, ich laufe jetzt wieder jeden Tag 4-5 Kilometer, arbeite wieder ein wenig in meinem Garten und komme heute, um mich noch einmal kontrollieren zu lassen und das Eine oder Andere zu unterstützen.“

Ich darf sagen, dass dies ein wunderbares Beispiel der Dornmethode ist. Aber nicht in erster Linie wegen der „sofortigen Erstverbesserung“, sondern weil diese Klientin gesunden wollte und ALLE SELBSTHILFEÜBUNGEN, die ich Ihr gezeigt habe, konsequent angewendet hat – täglich. Denn die Verantwortung für unsere Wirbelsäule liegt bei uns! Die aktive Mitarbeit des Betroffenen ist der große Schritt zur „Beschwerdefreiheit“

Darum: „Wehret den Anfängen“! Schon von Kindesbeinen an sollte die Selbsthilfeübungen der Dornmethode angewendet werden.

Ein Artikel von Erwin F. Wagner

Erwin F. Wagner



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