Die Karawane der Freude

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Die Karawane der Freude Artikel

Mein Leben

Der Baum meines Lebens hat nun 60 Ringe überschritten. Und erstmals tue ich etwas, was ich in all den Jahrzehnten noch nie tat: Ich schreibe von einem gut gelebten Leben – und biete mich als Beispiel an. Warum? Weil die größte Glaubwürdigkeit immer aus gelebter Erfahrung entsteht.

Ich beginne mit unserem Sprengelarzt. Nach meiner jüngsten Gesundenuntersuchung sagte er: "Herr Gamper, Sie sind der gesündeste Patient meiner Praxis; für Ihr Alter, natürlich. Sie haben die Blutwerte eines Mannes um 45. Alle Organe total gesund. Ihr Gewicht ideal." Ich bedankte mich sehr – denn der Bogen meines Lebens ist gut.

Seit vielen Jahrzehnten darf ich in einer begnadeten Beziehung leben mit Jwala, der Gefährtin meiner Seele und der Liebe meines Herzens. Oft staunen wir selbst über den Segen dieser Verbindung.

Wir haben eine feine Beziehung zu unseren beiden erwachsenen Kindern und leben traumhaft in einem 500 Jahre alten Schlössl mit 1 ha Park und 3,5 ha Wiesen im Zentrum des Tiroler Seendorfes Kramsach. Im Laufe der Jahrhunderte hat sich der Ort um das Claudiaschlössl herum entwickelt. Die beiden Kirchen stehen an den Ortsenden im Osten und im Westen. Auf unserem Areal ein denkmalgeschütztes Tiroler Bauernhaus, das wir zu fairen Preisen an Gäste vermieten.

Ja, und mein Beruf ist meine Berufung. Welch ein Segen, mich auch als Autor finanzieren zu können. Ohne Seminare. Einfach aus dem Verkauf meiner Bücher und Texte. Auch Jwala fand ihre Berufung mit ihren "Signs by Jwala" – das sind essentielle Botschaften, die uns an das Größere erinnern

Nun, mit über 60 Jahren ist es wohl Zeit, eine Art Lebensinventur zu machen und – mit Ihnen, den Lesern dieses Artikels – zu teilen, was aus meiner Sicht zu diesem Segen geführt hat.

Das Schlüsselwort in diesem letzten Satz lautet: Aus meiner Sicht. Denn ich habe verstanden, es gibt so viele Sichten auf das Leben wie es Menschen gibt. Und keine ist richtig oder falsch. Gleichzeitig können wir natürlich an den Früchten unseres Lebens erkennen, was wir gesät haben.

So lade ich mit diesem kleinen Beitrag ein, in kurzen und übersichtlich strukturierten Gedanken gemeinsam einen Blick auf das zu werfen, was in meinem Leben tragend ist. Tragend im Sinne von wesentlich. Hier natürlich überaus verknappt.

Durch welche Tore sind Jwala und ich gegangen? – und was hat sich uns dahinter gezeigt? Ich werde von Schritten sprechen, doch nur deshalb, weil Texte ja Satz für Satz entstehen. Die Wirklichkeit ist anders. Diese erscheint wie ein Gewebe, wie eine Textur, einer holografischen Matrix ähnlich.

Welche Knotenpunkte ergeben das Geflecht eines gut gelebten Lebens?

1. Versöhnung
Versöhnung ist etwas anderes als Vergebung. Fühlen Sie selbst den Unterschied für sich heraus. Versöhnung öffnet ein energetisches Feld, in dem die Energie frei fließt. Kein Anhaften an welche Geschichten auch immer. Was war – war. Und kann dort bleiben so, wie es ist. Ein tiefes Verankert-Sein in einem versöhnten Leben führt zu Friede, zu Freude, zu Stille, zu Liebe. Und zu jener Zuversicht, die Sie mit Ihrem höchsten Zukunftspotential verbindet.

Ein Potpourri aus Dankbarkeit bildet aus dieser existentiellen Versöhnung die Blüten Ihres Alltags. Und tatsächlich ist es Dankbarkeit – wie Jwala gerne sagt – die keine Forderungen stellt.

Teil dieser Versöhnung ist auch das Thema Geld. Viele von uns hadern mit Geld; wissen um die Machenschaften eines undurchsichtigen Systems; orten Verschwörungen; sind betrübt, weil viele Profit über die Liebe zu Natur und zum Leben stellen.

Meine Erfahrung ist, wir können erst dann erfolgreich aus dem Geldspiel aussteigen, wenn wir genug verdienen, um unseren eigenen Beitrag entspannt finanzieren zu können. Die Genesung der ökonomischen Wunde halte ich für unabdingbar. Denn auch Geld ist eine Form von Energie, die fließen will. Und die auch verstanden werden kann.

2. Der Heilige Raum des Herzens
Es ist das Herz, das manifestiert. Es sind die Träume aus unserem Herzen, die den Spiegel unserer Wirklichkeit einfärben. Die meisten denken es sei der Verstand und bauen auf die Kraft der Gedanken. Doch der Verstand ist in sich polar. Er erzeugt immer Gegensätze. Streben Sie via Verstand nach Glück, so produziert der Verstand – er kann gar nicht anders – auch Unglück. Dadurch erleben so viele das Auf und Ab des Lebens und denken: Es müsse so sein. Mitnichten!

Das Herz weiß um das Eine. Im Herzen ist alles verbunden. Aus dem Herzen ist alles möglich. Aus dem Heiligen Raum des Herzens träumen wir unsere Realität in die Welt hinein. Sind wir versöhnt und im Herzen verankert, öffnet sich unser höherer Verstand, nämlich Intuition. Es fällt uns ein – und es fällt uns zu. Ein solches Leben ist befreit von Kampf. Denn Leben war nie als Kampf gedacht.

3. Unsere Welt ist ein Spiegel von uns
Das will verstanden sein. Meine Welt ist ein Spiegel von mir. Deine Welt ist ein Spiegel von dir. Solange wir den Spiegel-Effekt nicht durchschauen, wollen wir dauernd die Reflexionen ändern, die uns der Spiegel spiegelt. Viel zu viele Menschen sind in diesem Spiegelkabinett gefangen. Ihr ganzes Leben lang! Es ist unabdingbar, durch diese Illusion hindurchzusehen. Sobald das geschieht, werden wir zum Beobachter. Zum Lenker. Wir bewegen uns außerhalb des Spiegels. Und steuern unsere Realität. Wir begreifen mit jeder Zelle, dass wir von außerhalb des Spiegels unsere Herzensträume ins Innere des Spiegels lenken dürfen um zu staunen, welche Formen unsere Weltschicht als Manifestation zeigt. Dieser Prozess ist mächtiger und sehr viel größer als unser Verstand erfasst. Doch es ist unser Geburtsrecht, mit den Wirkkräften des Kosmos zu kooperieren.

Es gäbe noch viel zu sagen. Denn im Hintergrund steht ja ein Weltverständnis und eine Lebenssicht, die sich einerseits den Erkenntnissen aktueller Spitzenwissenschaft verpflichtet weiß – anderseits auch das Wissen indigener Völker und vieler Weisheitslehrer integriert.

Zum Schluss ein Wort an Sie: Erfolg kommt aus dem Herzen. Machen Sie Ihren Erfolg zu einer Herzensangelegenheit. Denn je größer Ihr Erfolg, desto größer der Beitrag, den Sie geben können. Und Ihr Beitrag ist wichtig. Und wertvoll. Danke!

Ein Artikel von Karl Gamper

Karl Gamper

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